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Die Romanshorner Krippe «Chinderhuus Sunnehof» will ausbauen

Die Anzahl der betreuten Kinder nimmt zu. Das führt zu Problemen im «Chinderhuus Sunnehof». Der Vorstand der Krippe präsentiert Lösungen.
Sheila Eggmann
Das "Chinderhuus" braucht mehr Platz. (Bild: Andrea Stalder)

Das "Chinderhuus" braucht mehr Platz. (Bild: Andrea Stalder)

(red) Immer mehr Eltern lassen ihre Kinder fremdbetreuen, auch in Romanshorn. Die Plätze im «Chinderhuus Sunnehof» werden knapp, die Warteliste wird länger. Zu diesem Problem präsentierten der Vorstand und die Krippenleitung Lösungen an der Mitgliederversammlung. Derzeit betreuen 27 Mitarbeitende über 150 Kinder vom Baby bis zum Sechstklässler.

Zum einen ist geplant, die Infrastruktur zu optimieren. Dazu gehören eine umfassende Renovation der gemieteten Räumlichkeiten sowie der Ausbau von Räumen innerhalb der Liegenschaft. «Der Ausbau würde dem ‘Chinderhuus’ erlauben, seine Kapazitäten zu erhöhen und der hohen Nachfrage eher gerecht zu werden», schreibt die Vereinspräsidentin Rebecca von Rappard in einer Medienmitteilung. Zurzeit werden die Möglichkeiten mit der Vermieterin des Krippenhauses diskutiert.

Primarschulgemeinde übernimmt Finanzierung

Mit der Zustimmung der Romanshorner Stimmbürger im Jahr 2017 hat sich auch die Finanzierung geändert. Das Geld der öffentlichen Hand kommt neu von der Primarschulgemeinde Romanshorn und nicht mehr von der Stadt Romanshorn. Die Krippe steht somit in engem Kontakt mit der Primarschule. Das Ziel dabei ist, Überlegungen zum Schulbetrieb und der Ermöglichung der Erwerbstätigkeit von Eltern ganzheitlich betrachten zu können. So soll die Randzeitenbetreuung besser geregelt werden können.

Ausgesprochen gute Auslastung

Das Vereinsjahr 2018 schliesst mit einem Gewinn von 101964 Franken ab. «Das positive Resultat ist auf die ausgesprochen gute Auslastung, einen schlanken Personalbestand, sorgfältiges Wirtschaften, grosszügige Spendeneingänge und wirtschaftlich leistungsfähigere Eltern als in früheren Jahren zurückzuführen», schreibt von Rappard. An der Versammlung betonte Kassier Christian von Moos, dass die beiden vergangenen Jahre zwar hohe Gewinne eingebracht hätten. Die Krippe könne aber für die kommenden Jahre nicht von solchen Resultaten ausgehen.

Bei der Versammlung ist Petra Keel verabschiedet worden. Sie hat den Romanshorner Stadtrat im «Chinderhuus»-Vorstand vertreten, ist 2019 jedoch nicht zur Wiederwahl als Stadträtin angetreten. Weil noch nicht feststeht, ob die Primarschulgemeinde Romanshorn ein Vorstandsmitglied stellen wird, entsteht im Vorstand vorläufig eine Vakanz.

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