Die Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell wächst

Die Mitglieder der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell stehen hinter ihrer Bank und sorgen für Wachstum trotz gesunkener Reputation. Am Freitag war im Amriswiler Pentorama Generalversammlung.

Erwin Schönenberger
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Die Turner von «Konterschwung» unterhalten die Genossenschafter der Raiffeisenbank im Pentorama. (Bild: Erwin Schönenberger)

Die Turner von «Konterschwung» unterhalten die Genossenschafter der Raiffeisenbank im Pentorama. (Bild: Erwin Schönenberger)

Es ist der beliebteste Anlass der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell, die jährliche Generalversammlung, die wegen des grossen Interesses im Pentorama in Amriswil stattfindet. Von den gut 5300 Mitgliedern der Bank nutzten immerhin 667 Genossenschafter die Möglichkeit, mit den Bank-Verantwortlichen und Bekannten einen gemütlichen Abend zu verbringen. Im Mittelpunkt des Abends steht neben den üblichen Traktanden vor allem ein gutes Essen und viel gute Unterhaltung, dies wohl auch als Ausgleich für die mageren Zinserträge, die Raiffeisen wie die anderen Banken auf Sparguthaben ausschüttet.

Musik und Akrobatik

VR-Präsident Marcel Vontobel. (Bild: Erwin Schönenberger)

VR-Präsident Marcel Vontobel. (Bild: Erwin Schönenberger)

Nach den Traktanden mit den guten Nachrichten des Geschäftsverlaufs durch VR-Präsident Marcel Vontobel und Bankleiter Rolf Müller (siehe Kasten), führte die TVO-Moderatorin Natascha Verardo durch das bunte Abendprogramm mit musikalischen und akrobatischen Auftritten. Mit den «Tuningforks», der starken, aus sieben Männern bestehenden Bischofszeller A-cappella-Gruppe, wurde der Abend mit viel Schwung eröffnet. Für viele Lacher und auch einiges Staunen sorgten die zwölf Ex-Turner von «Konterschwung» aus dem Hinterthurgau mit ihrer herrlich-humorvollen Akrobatiknummer am Barren. Nach dem feinen Nachtessen war es dann das Bläserquintett «Generell 5», das die Vorführungen auf der Bühne mit fetzigen Klängen abschloss.

Durchgehend positiv

Getrieben durch einen höheren Personalbestand und leichten Anstieg des Lohnniveaus erschliesst sich ein moderater Anstieg im Geschäftsaufwand. Der Sachaufwand verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 55 Prozent weiterhin auf einem guten Niveau.

Die Bilanzsumme 2018 betrug 719,9 Millionen Franken (+4.3%), Kundenausleihungen 645 Millionen (+3.5%), Verpflichtungen aus Kundeneinlagen 526.4 Millionen (+7.6%), Geschäftsertrag 8.27 Millionen (+4.6%), Geschäftsaufwand 4.55 Millionen (+3.5%), Jahresgewinn 1.01 Millionen (+0.7%) und die Anzahl Mitglieder stieg auf 5363 (+1.5%). (sbe)