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Glosse

Die Politische Gemeinde Wigoltingen hat einen Dachschaden

Ein Marder trieb längere Zeit im Oberstübchen der Gemeindeverwaltung sein Unwesen. Nun ist der Marder des Dachs weg.
Sabrina Bächi
Ein frecher Marder hat sich im Dachstock der Gemeindeverwaltung eingenistet und grossen Schaden angerichtet. (Bild: getty)

Ein frecher Marder hat sich im Dachstock der Gemeindeverwaltung eingenistet und grossen Schaden angerichtet. (Bild: getty)

Politische Beobachter haben sich dies vielleicht schon gedacht, nun ist es offiziell im Dorfspatz publiziert: Die Gemeinde Wigoltingen hat einen Dachschaden. Wirklich. Die gute Nachricht: Er ist reparabel.

Auch ist der Verursacher des Schadens bekannt. Ein frecher Marder hat es sich im Oberstübchen der Gemeindeverwaltung heimelig eingerichtet und tobt sich dort nach Lust und Laune aus. Er hat dabei hauptsächlich die Isolation bei seinen Einrichtungsbemühungen in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Zürcher Firma war nun darum besorgt, den pelzigen Schädling zu vertreiben, damit wieder Ruhe einkehrt im Gemeindehaus.

Der Marder des Dachs ist also weg.

Wo der Dachs bleibt, ist indes unklar. Aber solange der Dachschaden keine weiteren politischen Auswirkungen hat, sind die Wigoltinger bestimmt gerne bereit, mit Steuergeldern die Sanierung voranzutreiben. Damit Sie Dachs und Marder weiterhin in Ruhe «Gute Nacht» sagen können.

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