Die neue Bischofszeller Fasnachtszeitung ist erschienen

Die Herausgeber der «Giftsprütze» nehmen verrückte Handlungen und tollpatschige Zeitgenossen aufs Korn. Ein närrisches Lesevergnügen auf zwölf Seiten.

Georg Stelzner
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Die Ausgabe 2020 ist in erfrischendem Gelb gehalten.

Die Ausgabe 2020 ist in erfrischendem Gelb gehalten.

Biuld: Reto Martin

Manche zittern vor diesem Termin wie Espenlaub, die meisten sehnen ihn jedoch herbei wie kleine Kinder den Geburtstag oder Weihnachten: den Erscheinungstag der Bischofszeller Fasnachtszeitung namens «Giftsprütze». Jetzt ist es wieder soweit!

Erinnerungen ans Bischofszeller Stadtfest

Dass der Name der närrischen Postille Programm ist, beweisen die Autoren und Zeichner auch dieses Jahr. Mit gewohnt spitzer Feder ziehen sie mehr oder weniger bekannte Personen mit süffisanten Versen und vielsagenden Karikaturen durch den Kakao.

Einen Schwerpunkt bildet, wie nicht anders zu erwarten, das Stadtfest, welches mit seinen Nebengeräuschen reichlich Stoff geliefert hat. Nicht fehlen dürfen in der aktuellen Ausgabe auch Ereignisse wie die abgelehnte Umfahrungsstrasse respektive Stadtentlastung oder die leidenschaftlich geführte Diskussion über die Lautstärke der Kirchenglocken in der Altstadt.

Wette mit drei Bierbrauern

Die Leser werden auch über allerlei Schabernack in den Nachbargemeinden ins Bild gesetzt. Auf eine lange Tradition kann die Rubrik «Fragen an Radio Situan» zurückblicken. Ob es eine Ehre oder Schmach ist, dort erwähnt zu werden, ist unklar.

Die jeweils mit Spannung erwartete Wette richtet sich heuer an die drei Bischofszeller Neo-Braukönige. Schaffen sie es, am Fasnachtsumzug vom Samstag, 29. Februar, teilzunehmen, winkt ihnen ein opulentes Nachtessen.

Bezugsquellen: Bücher zum Turm, Landi und Dropa Drogerie in Bischofszell; Volg in Hauptwil; Königsbeck in Zihlschlacht; Strassenverkauf durch Schüler; Preis: Fr. 5.50 pro Exemplar.