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Die Mosterei Möhl in Arbon erhöht Lagerkapazität um 20 Prozent

Das Traditionsunternehmen sorgt vor: Es packt grössere Tanks in ein neues, 17 Meter hohes Gebäude.
Max Eichenberger
Die Chromstahltanks werden durch grössere ersetzt und anschliessend eingehaust. (Bild: Max Eichenberger)

Die Chromstahltanks werden durch grössere ersetzt und anschliessend eingehaust. (Bild: Max Eichenberger)

53'000 Tonnen Obst hatte Möhl letzten Herbst verarbeitet. So grosse Mengen waren in Stachen seit der Übernahme der Thurella noch nie angeliefert worden. Ein ganzer Jahresbedarf lagert noch in den Tanks. In der ganzen Branche sind die Lager gut gefüllt. Der Platz wird immer knapper.

Nach der Regel der Alternanz (jährlich wechselnde Ertragsschwankungen) sollten die Obstbauern in diesem Zwischenjahr eine kleine Ernte einfahren. «Doch während der Blütezeit hat man gesehen, dass es einen ordentlichen Herbst geben wird», sagt Seniorchef Ernst Möhl. Da seien Bedenken aufgekommen, zu wenig Platz zu haben. Möhl rechnet mit Anlieferungen von 30'000 Tonnen. «Das ist immer noch zu viel. Es war klar, dass wir mehr Tankraum haben müssen.»

30 neue Chromstahltanks

Ernst Möhl. (Bild: PD)

Ernst Möhl. (Bild: PD)

Kurzfristig hat die Mosterei Mitte April entschieden, zusätzliche Lagerreserven zu schaffen. Dreissig neue grössere Chromstahltanks, mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 120'000 Litern, sollen die Tank-Batterie im Niederfeld ersetzen. «Damit können wir die Kapazität künftig auf 3,6 Millionen Liter Konzentrat verdoppeln», sagt Ernst Möhl. Das ist ihm eine Investition von 2,3 Millionen Franken wert.

Die neuen Tanks werden gleich auch noch in ein neues, 17 Meter hohes Gebäude eingepackt. Architektonisch und in der Materialisierung wird es dem MoMö, dem neuen Obst- und Brennereimuseum, angepasst: mit Holzfassade und Chromstahlsatteldach. «Es war ursprünglich schon geplant gewesen, die freistehenden Tanks einzuhausen. Die Fundation hat schon bestanden. Ende September soll alles fertig sein», sagt Ernst Möhl.

Stadtrat hat zügig vorwärts gemacht

Die Vorschriften liessen ein höheres Gebäude zu, als es bei den bestehenden Tanks gebraucht hätte. «Das nutzen wir aus. Wir hatten frühzeitig Kontakt zu den kantonalen Ämtern, damit das Baugesuch denn auch sicher standhält», lobt Möhl die zügige Gangart des neuen Stadtrates.

«Es ist kurzfristig und schnell entschieden worden.» Ernst Möhl ist froh. Die Reserven seien künftig «genügend gross», um auch kleinere Ernten ausgleichen zu können. 400 Ostschweizer Bauern liefern ihre Ware in der Mosterei an. Ungefähr die gleich grosse Menge kommt über die Verladestellen nach Stachen.

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