Interview
«Die Leute waren sehr dankbar, dass wir überhaupt offen hatten»: Die Organisatoren des Maila-Maislabyrinths in Langrickenbach ziehen Bilanz

In Langrickenbach ist am Wochenende die vierte Saison des Maila-Maislabyrinths zu Ende gegangen. Die Organisatoren sind mit dem Sommer zufrieden, auch wenn Corona alles erschwert hat.

Martina Eggenberger
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Zwei Mädchen gehen durchs Maisfeld und suchen den Weg zu den einzelnen Posten im Labyrinth.

Zwei Mädchen gehen durchs Maisfeld und suchen den Weg zu den einzelnen Posten im Labyrinth.

Bild: Donato Caspari (4. Juni 2020)

Herr Azzali, Sie hatten am Sonntag ihr Maislabyrinth ein letztes Mal geöffnet. Welche Bilanz ziehen sie?

Marc Azzali: Wir sind den Umständen entsprechend zufrieden, auf jeden Fall. Die Besucher haben sich sehr diszipliniert verhalten und die Covid-19-Massnahmen gut eingehalten. Wir hatten etwas weniger Eintritte als im Vorjahr, haben aber die 20'000 erreicht.

Marc Azzali, Mitorganisator Maila-Maislabyrinth.

Marc Azzali, Mitorganisator Maila-Maislabyrinth.

Bild: Martina Eggenberger

Schreiben Sie es alleine Corona zu, dass nicht mehr so viele Besucher kamen wie im Vorjahr? Oder gibt es auch andere Gründe wie zum Beispiel eine gewisse Ermüdungserscheinung?

Das ist schwierig zu sagen. Wir haben aber schon festgestellt, dass insbesondere zu Beginn der Saison einige Leute noch verunsichert waren. Dann hat sich wohl herumgesprochen, dass wir im Labyrinth die Abstandsregeln gut einhalten können. Leider konnten wir unsere vielen angedachten Programmpunkte, die dem Maila mehr Erlebnisse hätten bescheren sollen, wegen der Pandemie nicht umsetzen.

Abstand halten musste man auch beim Anstehen. Es gab manchmal eine Wartezeit. Hatten die Besucher Verständnis?

Absolut. Die Leute haben es sehr geschätzt, dass wir überhaupt offen hatten. Sie waren verständnisvoll und haben auch mehr Zeit mitgebracht als sonst.

Ein Teil des diesjährigen Maila-Maislabyrinths von oben.

Ein Teil des diesjährigen Maila-Maislabyrinths von oben.

Bild: Donato Caspari (4. Juni 2020)

Wird es nächstes Jahr eine fünfte Maila-Ausgabe geben?

Das ist noch völlig offen. Wir wären grundsätzlich nicht abgeneigt. Es stellt sich noch die Frage nach dem Standort und der Gestaltung.

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