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Die Kreuzlinger Schoggifabrik wächst

Das Familienunternehmen Chocolat Bernrain erweitert seine Produktion und baut einen neuen Fabrikladen.
Urs Brüschweiler
Mitarbeiter, Ehemalige, Aktionäre, Angehörige der Unternehmerfamilie, Bauleute und der Stadtpräsident beim Spatenstich für das neue Gebäude. (Bild: Reto Martin)

Mitarbeiter, Ehemalige, Aktionäre, Angehörige der Unternehmerfamilie, Bauleute und der Stadtpräsident beim Spatenstich für das neue Gebäude. (Bild: Reto Martin)

Da strahlten nicht nur die Kinderaugen: In der Schokoladenfabrik Bernrain war am Donnerstag Feiertag. Das Kreuzlinger Traditionsunternehmen modernisiert seine Produktionsanlagen und realisiert einen Erweiterungsbau. Von 2500 auf 4000 Tonnen Schokolade soll die Produktionskapazität so gesteigert werden.

Am Donnerstag waren die Belegschaft von über 117 Mitarbeitern sowie zahlreiche Bezugspersonen zum Spatenstich eingeladen. Es sei ein Meilenstein für die 1932 gegründete Firma, die 1950 von Monica Müllers Grosseltern übernommen worden war. Beim Festakt zeigte sich die Patronin und Geschäftsführerin sehr glücklich, dass gleich drei Generationen der Unternehmerfamilie eine Schaufel in die Hand nahmen. Ein Zeichen setzen wollte man auch damit, dass Vertreter der Mitarbeiter von jeder Abteilung für das Erinnerungsfoto posieren durften.

Ein Bekenntnis zum Standort Kreuzlingen

Monica MüllerGeschäftsführerin

Monica Müller
Geschäftsführerin

Nicht zuletzt legte sich auch Stadtpräsident Thomas Niederberger mit dem Spaten ins Zeug, was ebenfalls symbolisch gemeint war. «Wir fühlten uns in Kreuzlingen jederzeit willkommen und unterstützt von der Bevölkerung und den Behörden», sagte Monica Müller. Ihr Dank ging auch an die Nachbarn. «Als 1957 die jetzige Fabrik gebaut wurde, war hier nichts als ein kleiner Bahnhof, der Steinmetzbetrieb Marazzi und ein Kuhbrunnen. Heute befinden wir uns mitten in einem Wohngebiet. Danke, das wir trotzdem weiter wachsen dürfen.»

«Die Emissionen wollen wir klein halt, aber den süssen Schokoladen-Duft werden wir weiterhin verströmen.»

In zwei Jahren gibt es die erste Schoggi aus der neuen Fabrik

Chocolat Bernrain legt seit jeher Wert auf Nachhaltigkeit. «In zwei Jahren werden wir dank Energierückgewinnung keine fossilen Brennstoffe mehr verbrauchen», erklärte Projektleiter Markus Wyrsch. Und der gesamte Strom stamme aus Wasserkraft. «Die bestehenden Räumlichkeiten sind zu eng geworden», begründet Monica Müller den Erweiterungsbedarf für den Neubau. Ein zweistelliger Millionenbetrag investiert die Chocolat Bernrain in den Neubau, neben der alten Fabrik. «Es wird nun etwa zwei Jahre dauern, bis im neuen Gebäude die erste Schokolade hergestellt wird», sagte Wyrsch.

Neuer Direktverkauf mit Café und Dachterrasse mit Seeblick

Der Neubau sei in erster Linie einer grösseren Giessmaschine geschuldet, erklärte Monica Müller. Aber die bestehenden Räumlichkeiten seiten generell in die Jahre gekommen. Bei der Gelegenheit habe man auch überlegt, was aus dem Fabrikladen werden soll. Schokoladenfans können sich freuen: Im Obergeschoss des Neubaus entsteht ein grösserer und schöner Direktverkauf. Auch ein Café soll es geben. Und die Gäste können die Dachterrasse mit wunderbarem Seeblick nutzen.

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