Kommentar

Die Kreuzlinger Reformierten brauchen einen Plan B

Nach dem Nein zur Sanierung des Kirchgemeindehauses müssen sich nun Befürworter und Gegner zusammen setzen. 

Nicole D'Orazio
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Nicole D'OrazioRedaktorin Ressort Kreuzlingen

Nicole D'Orazio
Redaktorin Ressort Kreuzlingen

Das Resultat fällt deutlich aus. Die evangelischen Kirchbürger wollen keine 8,5 Millionen Franken teure Sanierung des Kirchgemeindehauses. Der immens hohe Betrag und die deswegen angekündigte Erhöhung des Steuerfusses von 14 auf 21 Prozentpunkte haben die Leute schockiert.

Das ist nicht überraschend. Auch wenn der Steuerfuss heute im Vergleich tief ist. So tief ins Portemonnaie wollen die meisten nicht greifen. Wahrscheinlich auch, weil viele nicht am Gemeindeleben teilnehmen.

Die Behörde sagt, es gebe keinen Plan B. Es braucht aber einen. Es müssen sich nun alle zusammenraufen. Auch die Kritiker des Projektes sind gefordert, sich einzubringen und mitzuhelfen, dass eine billigere und mehrheitsfähige Lösung gefunden wird.