Die kleine Schulgemeinde hat Energie - in den Schulzimmern und vom Dach

Die Versammlung der Primarschulgemeinde Amlikon-Holzhäusern hat am Dienstagabend die Rechnung mit einem Überschuss von 129'000 Franken genehmigt. Gut eingelebt hat sich die neue Schulleiterin Melanie Agosti.

Werner Lenzin
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Schulpräsidentin Martina Erni-Krüsi, Schulleiterin Melanie Agosti und Schulpfleger Bruno Holzknecht.

Schulpräsidentin Martina Erni-Krüsi, Schulleiterin Melanie Agosti und Schulpfleger Bruno Holzknecht.

(Bild: Werner Lenzin)

«Wir schauen vermehrt wieder darauf, wie die Kinder miteinander und untereinander umgehen», sagt Schulpräsidentin Martina Erni-Krüsi bei der Begrüssung der lediglich 18 von insgesamt 892 stimmberechtigten Schulbürgerinnen und Schulbürgern am Dienstagabend im Schulhaus Holzhäusern. Für sie haben sich gewisse Fronten entspannt und sie zeigt sich erfreut über die gute Zusammenarbeit von Schulleiterin Melanie Agosti und den Lehrpersonen.

Die von Schulpfleger Bruno Holzknecht vorgelegte Rechnung 2019 der Primarschule Amlikon-Holzäusern schliesst bei gleichbleibendem Steuerfuss von 63 Prozent, einem Aufwand von 1,66 Millionen und einem Ertrag von 1,79 Millionen Franken, mit einem Überschuss von gut 129'000 Franken ab.

Verrechnet zum Gunsten der Schule

Nach dem Willen der Anwesenden wird der Ertragsüberschuss dem zweckfreien Eigenkapital zugeschrieben. Holzknecht begründet den erfreulichen Rechnungsabschluss:

«Wir haben uns verrechnet, weil die Steuereinnahmen wesentlich höher ausgefallen sind und die geplante Teeküche nicht realisiert worden ist.»

Die Jahresberichte und die Rechnung werden einstimmig gutgeheissen. Im kommenden Jahr wird Daniel Kaiser nach zehnjähriger Tätigkeit aus der Schulbehörde zurücktreten. Die Stellenprozente für die neue Schulleiterin wurden auf Grund der erhöhten zeitlichen Belastung am 1. Februar von 35 Prozent auf 45 Prozent festgelegt.

Erfreut zeigt sich der Schulpfleger über die Energiegewinnung mit der Fotovoltaikanlage auf dem Schulgebäude in Amlikon: «Während des ganzen Jahres haben wir 30'000 Kilowattstunden Strom produziert und rund zwei Drittel davon verkauft.»