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Die Jugend spielt klassisch

Im Rahmen der Amriswiler Konzerte spielte am Sonntag das Jugendorchester Bodensee.
Barbara Hettich
Posaunistin Sophie Bright gastierte mit dem Jugendorchester Bodensee in der evangelischen Kirche Amriswil. (Bild: Barbara Hettich)

Posaunistin Sophie Bright gastierte mit dem Jugendorchester Bodensee in der evangelischen Kirche Amriswil. (Bild: Barbara Hettich)

So viele junge Musikerinnen und Musiker standen wohl selten gemeinsam vor grossem Publikum. Das Jugendorchester Bodensee ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Musikschulen Amriswil, Arbon, Egnach und Romanshorn und nimmt Schüler ab der Oberstufe auf.

Rund 25 Streicherinnen und Streicher eröffneten unter der Leitung von Regula von Tószeghi ihren grossen Jahresanlass mit dem Posaunenkonzert von dem österreichischen Komponisten Johann Georg Albrechtsberger. Kein einfaches Werk für ein junges Orchester, dessen Mitglieder gerade einmal auf eine fünf- oder sechsjährige Ausbildung zurückblicken können. Aber sie spielten konzentriert, diszipliniert und begleiteten einfühlsam die 15-jährige Solistin Sophie Bright. Diese hat mit ihrer Posaune und den Swing Kids schon die Welt bereist und vor kurzem ihr Musikstudium an der Hochschule für Künste in Bern aufgenommen.

Im Jugendorchester Bodensee gibt es aber auch junge Streicherinnen und Streicher, die es wagen, sich und ihr Können solistisch zu präsentieren. Beim Concertino für Orchester und drei Soloviolinen des Komponisten Dieter Profos übernahmen Lia Gutmann, Angela Schumacher und Rafael Brand die Solopartien. Sie meisterten die versetzten Einsätze und spielten sich – manchmal noch etwas zaghaft – die Melodien zu.

Sophie Bright sorgte mit ihrem Intermezzo «Elegy for Mippy II» von Leonard Bernstein für Abwechslung und eine Verschnaufpause für das Orchester. Und nach zehn leichten Stücken von Béla Bartok war man bereits beim Schluss und Höhepunkt des Konzerts angekommen: «A Time for Us», eine Ballade von Nino Rota, gespielt mit sehr viel Gefühl und Hingabe, insbesondere bei der Wiederholung, respektive bei der Zugabe. Das Publikum zeigte sich begeistert. «Einige dieser Musikerinnen und Musiker werden einmal beim Jugendorchester Thurgau mitspielen können – wenn sie dran bleiben», sagte der Amriswiler Musiker André Manz voller Lob.

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