Die Jodler am Bischofsberg laden zum speziellen Abend

Besucher in der vollen Bitzihalle haben eine geballte Ladung Musik, Theater und Gesang genossen.

Trudi Krieg
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Die Jodler eins ihrer Lieder zum besten. (Bild: Trudi Krieg)

Die Jodler eins ihrer Lieder zum besten. (Bild: Trudi Krieg)

Die Jodler am Bischofsberg gaben Lieder vom Feinsten zum Besten, darunter die Jodlerhymne «Kamerade» von Matthias Zogg, der unter den Gästen in der vollbesetzten Bitzihalle weilte. Dirigent Markus Sonderegger, der mit dem Chor das Programm einstudiert hatte, war verhindert, wie die Präsidentin Anita Kaderli bedauerte. Yvonne Latzer gab jeweils den Ton an. Marlene Beck führte gereimt durch das abwechslungsreiche Programm. Sie besangen den «Nöie Tag», den Chüejerstand soweie «es bitzeli meh Fride und Zfrideheit» und widmeten sich in Kleinformation den Erinnerungen mit «Gell Vater».

Die vier Mulörgeler Zampanos aus Herisau begeisterten mit lüpfiger Musik, die zum Mitsingen einlud. Hampi streute ein paar träfe Appenzeller Witze dazwischen. In der Festwirtschaft gab es währschafte Gerichte wie Jodlerbraten und -würste. Die Tombola, die Rolf Stadelmann und Familie zusammenstellten, war womöglich noch reichhaltiger und schöner als letztes Jahr.

Sauglatti Verwechslige im Einakter

Sauglatti Verwechslige gab es im Einakter, den die Theatergruppe nach der grossen Pause aufführte. Auf dem Heimweg vom Jodlerabend führte der Weg des Vaters an diversen Wirtschaften vorbei, sodass ihm am Morgen der Kopf brummte. Gleichzeitig war im Stall die beste Sau krank. Der Doktor musste her, denn der Metzger wollte heute die Sau abholen – gesund, versteht sich. Ein Missverständnis reihte sich ans andere. Die Medizin, eigentlich für die Sau gemischt, wirkte auch bei Zweibeinern und machte diese wieder munter, während die Sau im Stroh lag mit 21 Ferkeln.

Bei Tanz mit dem Ländlertrio Chrütz und quer und in der Kaffeestube ging der Abend «zum Abschalte» gemütlich bis in den Morgen weiter.