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Kreuzlingens Wasserballer verlieren Playoff-Final 0:3

Lugano bewahrte seine Unbesiegtheit bis zum Schluss der NLA-Saison und feiert den 18. Meistertitel. Herausforderer Kreuzlingen blieb gestern Abend zum ersten Mal in der Finalserie chancenlos und verlor das dritte und somit letzte Spiel 5:10.
Matthias Hafen
Kreuzlingens Robin Pleyer (rechts, gegen Luganos Dusan Radivojevic) erzielte im dritten Finalspiel zwei Treffer, konnte die Niederlage seines Teams aber auch nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli/Kreuzlingen, 21. Juli 2018)

Kreuzlingens Robin Pleyer (rechts, gegen Luganos Dusan Radivojevic) erzielte im dritten Finalspiel zwei Treffer, konnte die Niederlage seines Teams aber auch nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli/Kreuzlingen, 21. Juli 2018)

Es hätte ein Aufbäumen des Aussenseiters gebraucht im dritten Finalspiel der Best-of-5-Serie. Doch änderte in der letzten Begegnung der Wasserball-Saison zwischen Kreuzlingen und Lugano nichts im Vergleich zu den vorangegangenen. Die Tessiner stiegen am Ende als Sieger aus dem Wasser, die Thurgauer als Verlierer. Nur bedeutete das Verdikt diesmal den 18. Meistertitel für die Luganesi. Und auch wenn es ihnen in diesem Moment schwer fiel, so durften die Kreuzlinger das Lido erhobenen Hauptes verlassen. Mit einem jungen Kader, dessen Durchschnittsalter rund 24 Jahre beträgt, forderte der SCK im NLA-Final einen übermächtigen Gegner heraus.

Nie mehr so nahe dran wie im Cup-Halbfinal im Juni

Lugano gewann in dieser Saison auf nationaler Ebene alles, was es zu gewinnen gab, stieg kein einziges Mal als Verlierer aus dem Becken und steht am Ende als verdienter Meister fest. Kreuzlingen war jedes Mal nahe dran, in der Playoff-Finalserie aber nie mehr so nah wie noch bei der 6:7-Niederlage im Cup-Halbfinal Anfang Juni.

Nach der 5:10-Niederlage im dritten und letzten Spiel gestern Abend mochte sich SCK-Trainer Benjamin Redder weder über die Schiedsrichterleistung noch über die seiner eigenen Mannschaft aufregen. «Wir machten zu viele einfache Fehler im Spielaufbau», sagt der Coach niedergeschlagen. «Die insgesamt 15 Rausstellungen haben uns die Aufgabe auch nicht einfacher gemacht.» Während die Kreuzlinger also 15 Mal in Unterzahl spielen mussten, passierte das den Luganesi nur sieben Mal. «Das ist schwer zu kompensieren», so Redder.

Abklatschen für ein nächstes Gipfeltreffen in der Saison 2018/19. Lugano (rot) und Kreuzlingen (blau) werden auch dann wieder zu den Favoriten gehören. (Bild: Mario Gaccioli/Kreuzlingen, 21. Juli 2018)

Abklatschen für ein nächstes Gipfeltreffen in der Saison 2018/19. Lugano (rot) und Kreuzlingen (blau) werden auch dann wieder zu den Favoriten gehören. (Bild: Mario Gaccioli/Kreuzlingen, 21. Juli 2018)

«Wir kommen auch diesmal stärker zurück»

So bitter die Saison für den SC Kreuzlingen endete, so erfolgreich war sie im Grunde genommen. Denn hinter Liga-Dominator Lugano etablierten sich die Thurgauer wieder als Nummer zwei der Schweiz. Der unbestrittene Erfolg im Playoff-Halbfinal gegen Rekordmeister Horgen zeigte dies deutlich. In den drei Jahren zuvor hatte Kreuzlingen den Final jeweils verpasst. «Wir haben vor einem Jahr gesagt, dass wir stärker in die nächste Saison steigen. Und das sagen wir auch diesmal», unterstreicht Redder, der Trainer des SCK bleibt. Es ist eine deutliche Kampfansage an Schweizer Meister Lugano. Eine die aufzeigt, dass die kommende Wasserball-Saison bereits jetzt angefangen hat.

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