Die Gottshauser Jodler präsentieren ihr hohes Niveau

Einen bunten Liederstrauss und ein Singspiel präsentierte das Heimatchörli Gottshaus im Hauptwiler Mehrzwecksaal. Katrin Breitenmoser-Mauchle leitete dabei ihren letzten Unterhaltungsabend.

Vroni Krucker
Drucken
Teilen
Das Heimatchörli sang nicht nur an seinem Unterhaltungsabend.. (Bild: Vroni Krucker)

Das Heimatchörli sang nicht nur an seinem Unterhaltungsabend.. (Bild: Vroni Krucker)

Zum Unterhaltungsabend des Heimatchörlis Gottshaus durfte Präsident Hansruedi Eugster nebst einheimischen Gästen zahlreiche Delegationen aus nah und fern im voll besetzten Hauptwiler Mehrzwecksaal begrüssen. Er schaute auf ein reges Vereinsleben zurück, zu dem auch die erlebnisreiche Reise ins Greyerzerland und in den Tessin gehörte. Sein Dank ging an alle, die zum Gelingen der verschiedenen Aktivitäten beigetragen haben.

«Jeder Einzelne ist wichtig,
damit so ein Anlass funktioniert»

sagte Heimatchörli-Präsident Hansruedi Eugster.

Danach wünschte das Chörli allen Gästen «E fröhlichs Fescht» aus der Feder des ehemaligen Dirigenten Mathias Zogg, und erinnerte damit an Glanzpunkte und Freuden im Leben. Der «Glogge-Jodel», ein stets gern gehörtes Lied, wurde sehr einfühlsam vorgetragen. Auch in allen anderen Darbietungen zeigte das Heimatchörli sein hohes Niveau.

Rätoromanische Hymne als Höhepunkt

Den Höhepunkt bot das Ensemble gleich zu Beginn mit der rätoromanischen Hymne «La sera per il lag» – wegen des Rätoromanischen eine schwierige und anspruchsvolle Aufgabe. Einstudiert wurde das Werk für einen Auftritt in allen vier Landessprachen in der Kirche von Minusio.

Immer ein Ohrenschmaus sind die Spezialformationen. So sangen Corina Gisler, Katrin Breitenmoser, Matthias Allenspach und Hans Länzlinger im Quartett von der «Bluemepracht». Die Jodlerinnen Corina Gisler und Maja Ebneter zeigten ihr grosses Potenzial mit «Ha Singe im Bluet» und «Dibidäbi lupf dis Bei», begleitet auf dem Akkordeon von Noldi Baumann.

Sängerinnen und Sänger auch im Theater engagiert

Sänger und Regisseur Willy Bill hatte das abendfüllende Theater «Bärg-Röseli» von Karl Waser zu einem Singspiel arrangiert. «Die Sänger sind so den ganzen Abend engagiert», sagte er lachend. Diese spielten die Geschichte vom Bauernsohn, der eine wohlhabende Frau heimbringen sollte, sich aber trotzdem nicht von seinem Röseli abbringen lässt.

... es spielte auch Theater. (Bild: Vroni Krucker)

... es spielte auch Theater. (Bild: Vroni Krucker)