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Die Gemeinde gibt der Jugend Platz im alten Gemeindehaus

Am Samstagnachmittag weiht die Gemeinde Berg ihren Jugendraum im alten Gemeindehaus ein. Bislang hatte der Jugendarbeiter für die Treffen mit den Jugendlichen keine passenden Räume.
Mario Testa
Gemeinderätin Kristy Keller und Gemeindepräsident Thomas Bitschnau im Spielzimmer des Jugendraums. (Bild: Mario Testa)

Gemeinderätin Kristy Keller und Gemeindepräsident Thomas Bitschnau im Spielzimmer des Jugendraums. (Bild: Mario Testa)

Vor einem Jahr hat die Gemeinde die Stelle des Jugendarbeiters geschaffen und mit Alexander Schell besetzt. Nun kann ihm die Gemeinde im alten Gemeindehaus auch Räume zur Verfügung stellen, wo er mit den Jugendlichen aus dem Dorf Zeit verbringen und ihnen Programme anbieten kann.

«Vergangenen Herbst ist die ehemalige Mieterin ausgezogen und seither stehen die Räume leer»

sagt Gemeindepräsident Thomas Bitschnau. «Ich wusste gar nicht, was sich in diesem Hausteil befindet, als ich meine Stelle hier angetreten habe.»

Raum als Zeitmaschine

Das alte Gemeindehaus – die ehemalige Villa des Patrons der Stickerei in Berg – bietet einige Räume. In einem stehen ein Töggelikasten und eine Spielkonsole, im anderen ein Tisch und Sofas und in wieder einem anderen lädt ein Mikrofon dazu ein, Musik aufzunehmen. «Ein spezieller Raum ist die Zeitmaschine», sagt Kristy Keller, Präsidentin der Jugendkommission Berg.

«Es herrscht dort drin eine spezielle Atmosphäre und die Jugendlichen können ihre Visionen für Berg entwickeln.»

Am Samstag ist Tag der offenen Tür im Jugendraum. Von 14 bis 17 Uhr ist das Haus offen und alle Interessierten können einen Augenschein vom Angebot nehmen. «Die Jugendarbeit ist derzeit ein Pilotprojekt», sagt Gemeinderätin Keller. «Dieses läuft bis Ende 2020. Wie es danach mit der Jugendarbeit für Jugendliche ab dem Oberstufenalter weitergeht, muss der Gemeinderat definieren. Vorläufig haben wir aber den Etat des Jugendarbeiters per Anfang 2020 auf 60 Stellenprozent erhöht.»

Auch der Jugendraum sei als Übergangslösung zu sehen, ergänzt Thomas Bitschnau. «Das Haus ist kaum isoliert und sanierungsbedürftig. Wir suchen deshalb auch noch nach einem definitiven Standort und sind offen für Vorschläge. Aber vorläufig ist es eine gute Lösung.»

Jugendliche sind dankbar für die Räume

Das Bedürfnis für einen Jugendraum sei ausgewiesen, sagt der Gemeindepräsident. «Seit September dürfen die Jugendlichen am Mittwoch und Samstag hinein. Ich habe schon zweimal reingeschaut und da waren immer etwa zehn Jugendliche. Berührt hat mich, dass sie sich für das Angebot herzlich bedankt haben.» Wann der Jugendtreff künftig offen hat, muss noch definiert werden.

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