Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die Gäste im Tertianum Meeresstern in Kreuzlingen wollen etwas Praktisches tun

Margarete Martinez aktiviert betagte Menschen in einer familiären Atmosphäre.
Margarete Martinez sorgt mit Spiel und Bewegung dafür, dass betagte Menschen weiterhin aktiv sein können. (Bild: PD)

Margarete Martinez sorgt mit Spiel und Bewegung dafür, dass betagte Menschen weiterhin aktiv sein können. (Bild: PD)

(red) Margarete Martinez leitet seit sieben Jahren an sechs Tagen in der Woche die Aktivierung im «Meeresstern» - und ist dankbar dafür. «Es ist etwas Wunderschönes, wenn man alten, kranken Menschen helfen kann, sich möglichst lange einen Rest an Erinnerungen und Lebensfreude zu bewahren».

Entsprechend ist Margarete Martinez überzeugt, Sinnvolles zu leisten: «Ich erfahre hier täglich, dass man im Kleinen sehr vieles bewirken kann». Zum Beispiel durch ungeteilte Aufmerksamkeit. «Nach dem Morgenessen widmen sich alle hier im Haus für fünf Minuten je einem Gast. Dieses bewusste Zeit miteinander verbringen wird sehr geschätzt - und zwar sowohl von den Beschenkten als auch von den Schenkenden. Es ist schon zu einem richtigen Ritual geworden, dass niemand mehr missen möchte.»

Es wird auf individuelle Bedürfnisse eingegangen

In einem kleinen Haus wie dem «Meeresstern» mit 19 Gästen kennen sich alle. Das vereinfacht den gezielten Umgang, das Erkennen der individuellen Bedürfnisse der Gäste. Vormittags liegt in der Aktivierungsarbeit der Fokus auf Spiel und Bewegung, «schliesslich will man ja für den Tag in Schwung kommen», sagt Martinez mit einem Lachen.

Bei Sonne wird im Garten eine Runde gedreht und zusammen Kaffee genossen. Nachmittags steht dann eher Geselliges wie Kartenspiele oder Singen auf dem Programm.

Die Gäste sind sich das tägliche Arbeiten gewohnt

Fördern, aber nicht überfordern lautet die Devise. Eine wöchentliche «Männerrunde» gehört genauso zum Programm wie auch das gemeinsame Kochen am Mittwochabend.

«Den Gästen ist es wichtig, dass sie etwas Praktisches tun können; sie gehören noch einer Generation an, die es sich gewohnt war, täglich zu arbeiten.» Manche zupfen Unkraut im Hochbeet oder giessen Pflanzen im Garten, im Herbst wird das Vogelhäuschen hergerichtet und übers ganze Jahr hinweg legt die gesellige Runde regelmässig gekonnt Handtücher zusammen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.