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Die Fahne mit dem blauen Anker weht über dem Altnauer Hafen

In der Seegemeinde freut man sich zum zehnten Mal in Folge über das Zertifikat für besonders umweltbewusste Anlagen.
Hana Mauder Wick
Die Auditoren Peter Schmid und Peter Hottiger, Gemeindeschreiber Remo Dietsche und Hafenmeister Hanspeter Mürner. (Bild: Hana Mauder Wick)

Die Auditoren Peter Schmid und Peter Hottiger, Gemeindeschreiber Remo Dietsche und Hafenmeister Hanspeter Mürner. (Bild: Hana Mauder Wick)

Das Zertifikat «blauer Anker» erhält man nicht von ungefähr. Es steht als Auszeichnung für Anlagen rund um den Bodensee, die ein Plus an Umwelt- und Sicherheitsdenken an den Tag legen. «Für Altnau ist es ein Jubiläum», sagt Remo Dietsche. «Wir erhalten den Blauen Anker zum zehnten Mal in Folge.» Der Gemeindeschreiber traf sich mit den Auditoren Peter Hottiger und Peter Schmid vor Ort, um die Übergabe von Fahne und Zertifikat gebührend zu würdigen. Verliehen wird sie von der Internationalen Wassersportgemeinschaft Bodensee e.V.

Von der Abfalltrennung bis zum rutschfesten Steg

Bereits bei der Planung der Altnauer Hafenanlage mit rund 153 Liege- und 50 Trockenplätzen hatte man die Anforderungen des Zertifikates einfliessen lassen. Diese sind durchaus anspruchsvoll. 30 Seiten stark ist der Fragekatalog für das Rezertifizierungsaudit, das alle drei Jahre ansteht. Er enthält Anforderungen an wesentliche Punkte aus den Bereichen Umwelt- und Sicherheit. «Wie steht es mit der Möglichkeit für Abfalltrennung, gibt es Bewegungsmelder, wie sicher sind die Stromanschlüsse der Liegeplätze, wie rutschfest die Steganlagen…» listet Co-Auditor Peter Hottiger einige Merkpunkte auf. Von Umweltcodex, Altstoffsammlung, Tankstelle, Waschräumen, Sicherheitskonzept über Infrastruktur bis hin zu Dienstleistungen: Mehrere Stunden hatten er und der leitende Auditor Peter Schmid die Altnauer Hafenanlage auf Herz und Nieren geprüft.

«Wir sind stolz, dass der blaue Anker weiterhin über unserem Hafen weht. »
(Remo Dietsche, Gemeindeschreiber)

Bei der Zertifizierung steht der Umweltgedanke Pate. «Es ist wichtig, wie in einem Hafen der Zugang zum Thema gehandhabt wird», erklärt Peter Schmid. Zum Nachdenken und Mitmachen anregen, das ist ein zentrales Anliegen. Dafür weht die blaue Fahne weithin sichtbar über den Hafen. Das Zertifikat existiert seit 2004. Zu den ersten Häfen, die sich mit dieser Auszeichnung schmücken durften, gehörten Romanshorn und Fussach in Österreich. 20 Anlagen rund um den Bodensee dürfen aktuell besagte blaue Fahne hiessen.

Alle müssen an einem Strang ziehen

Damit der Blaue Anker mehr ist als nur ein Dokument und eine ansprechende blaue Flagge, müssen die Menschen im und um den Hafen in der Pflicht stehen. «Die Kommunikation mit den Hafenanliegern ist wichtig», meint etwa Hafenmeister Hanspeter Mürner. Damit alle an einem Strang ziehen. «Zum Beispiel nehmen Vertreter von Wassersport-Vereinen an Tagungen des IWGB teil», erklärt Remo Dietsche.

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