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Das Romanshorner Kornhaus soll 2020 eröffnet werden

Ein Kran, Abschrankungen und diverse Baucontainer: Beim Kornhaus scheint sich was zu tun. 90 Prozent der Lofts und Appartements sind verkauft, heisst es auf Anfrage.
Tanja von Arx
Im SBB-Lagerhaus am Wasser sollen unter anderem Museen ihren Platz finden und Wohnungen entstehen. (Bild: Reto Martin)

Im SBB-Lagerhaus am Wasser sollen unter anderem Museen ihren Platz finden und Wohnungen entstehen. (Bild: Reto Martin)

Eigentlich hätte im Sommer ein Spielefest stattfinden sollen. Und nächstes Jahr sollte bereits eine Zweigniederlassung eröffnet werden, wie der Direktor des Schweizer Spielmuseums Ulrich Schädler gegenüber unserer Zeitung sagte. Und zwar im Romanshorner Kornhaus. Doch jetzt ist wieder alles offen.

«Unterzeichnet ist noch nichts»

Seitens der Kornhaus Romanshorn AG, die dem historischen Gebäude am See neues Leben einhauchen will, heisst es: «Wir stehen in Vertragsverhandlungen. Aber es ist noch nichts unterzeichnet.» Laut Mediensprecher Sven Bradke ist der Knackpunkt das Ausstellungsmobiliar. «Dieses beläuft sich auf mehrere Million Franken.» Nach wie vor suche die Kornhaus Romanshorn AG deshalb einen Mäzen oder Förderer.

Auf den restlichen Flächen im Erdgeschoss sieht es jedoch anders aus. Ein Erlebnisgastronom werde den Festsaal mit 280 Plätzen in Konzertbestuhlung respektive mit 120 Plätzen für Banketts bewirtschaften, sagt Bradke. «Ausserdem eröffnet der Weinhändler Delinat eine Filiale.» Weiter teilt der Mediensprecher mit, dass nach Erhalt der Baubewilligung im Juni vergangenen Jahres nun die Detailplanungen abgeschlossen seien – für das gesamte Gebäude. «Die Kornhaus Romanshorn AG hat den Bau dem Generalunternehmer Implenia anvertraut, die Baumeisterarbeiten an die Arbeitsgemeinschaft Hastag und Bärlocher vergeben und die Holzarbeiten an die Firma Blumer-Lehmann in Gossau.» Bauarbeiter hätten denn mithilfe eines Krans schon im Innern die Abbrucharbeiten realisiert. «Zwischenwände und Lastenaufzüge wurden über das Dach entfernt.» Ausserdem sei bereits eine neue Brandschutzanlage installiert worden, sagt Bradke. «Man hatte Respekt vor dem historischen Gemäuer.»

Jetzt wird die Fassade saniert

Gemäss Mediensprecher Bradke ist der Generalunternehmer zudem in der Schlussphase hinsichtlich der Submissionen für die elektrischen Installationen und für Klima, Heizung sowie Lüftung. «Dieser Tage wird ferner die Fassade saniert.» Vorerst an den drei denkmalgeschützten Seiten des Hauses, das heisst gegen den grossen und den kleinen Hafen sowie gegen den Hauptsitz der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft AG. Der Mediensprecher verweist indes darauf, dass in den letzten zwei Juliwochen Bauferien seien.

«Wir können mit Freude verkünden: 90 Prozent sind verkauft», sagt Bradke. Damit meint er elf von 12 Lofts und 34 von 38 Appartements im Obergeschoss des Hauses. «Die Beurkundung mit den Stockwerkeigentümern erfolgt bis Ende August.» Parallel dazu treffe die Kornhaus Romanshorn AG letzte Abklärungen mit der Stadt hinsichtlich Kanalisation und Pfählung. Anschliessend würden aufwendige Pfählungen im Zusammenhang mit der Bodenplatte und der Tiefgarage vorgenommen, sagt der Mediensprecher. «Dies im August oder September, dann, wenn der Wasserstand nur noch 395 Meter beträgt.»

Grundsätzlich sagt Mediensprecher Sven Bradke, die Implenia baue nicht wie sonst üblich horizontal, sondern schneide das Haus quasi in drei Scheiben, um vertikal vorzugehen. «Alles in allem sind wir im Zeitplan. Die Eröffnung ist im Mai 2020.»

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