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Die Dorfgemeinschaft Graltshausen sorgt für Gemütlichkeit auf dem Dorfe

Die Kultur- und Dorfgemeinschaft Graltshausen, Ast und Lanzendorn hat am Sonntag ihr Dorffest durchgeführt. Mit dem Anlass wollen sie eine Gelegenheit für den Austausch unter den Dörfern schaffen.
Werner Lenzin
Das Organisationsteam der Dorfgemeinschaft begrüsst die Besucher am Eingang der Halle der Familie Brönnimann. (Bild: Werner Lenzin)

Das Organisationsteam der Dorfgemeinschaft begrüsst die Besucher am Eingang der Halle der Familie Brönnimann. (Bild: Werner Lenzin)

«Grüezi», «Hallo», «Guten Tag!» Auch als Fremder wird man schon auf dem kleinen Parkplatz vor dem ehemaligen Feuerwehrdepot freundlich empfangen. In der Halle der Familie Brönnimann, wo das Dorffest stattfindet, herrscht von Anfang an eine fröhliche und aufgeräumte Stimmung unter den Einwohnern von Graltshausen, Ast und Lanzendorn.

Sie haben sich im Februar 2014 zum Ziel gesetzt, mit der Gründung des Vereins der Kultur- und Dorfgemeinschaft kulturelle Aktivitäten zu pflegen und die Wahrung der Dörfer gegenüber aussen aufrechtzuerhalten.

Gäste bringen ihr Essen selber mit

Bald einmal sind die mit Blumen dekorierten Tischreihen besetzt, 40 Besucherinnen und Besucher haben sich eingefunden und geniessen Speis und Trank. Auch ehemalige Einwohner und Neuzuzüger sind dabei. Bald einmal sind sie ins Gespräch und den Austausch mit den Tischnachbarn vertieft. Jung und Alt sitzen zusammen, lachen und alles ist unkompliziert. Grillfleisch, Salat und Dessert werden selber mitgebracht.

Anstelle des abwesenden Präsidenten blickt Kassier Marcel Zollikofer zurück in die Anfänge der Dorfgemeinschaft: «Als die Käserei aufgehoben und 2010 das Schulhaus geschlossen wurde, war das Bedürfnis nach einem neuen Treffpunkt gross». Deshalb kam es zur Gründung des Vereins, der heute 60 Mitglieder zählt. Diese werden alljährlich zu einem besonderen Anlass eingeladen: letztes Jahr die Bischofszeller Rosenwoche, dieses Jahr die Schlossfestspiele von Hagenwil.

«Wir sind noch zehn Einwohner und für uns ist es wichtig, den Kontakt und die Gemeinschaft mit den beiden anderen Ortsteilen zu pflegen.»

Politisch gehören sie zur Gemeinde Berg. Gemeindepräsident Thomas Bitschnau, Gemeinderätin Margrit Streckeisen und Gemeinderat Daniel Schenk kommen mit dem Velo angeradelt. «Für mich ist es eine gute Möglichkeit, die Bevölkerung dieses Ortsteils persönlich kennen zu lernen und wahrzunehmen», sagt Bitschnau. «Schön, dass man uns eingeladen hat.» Beim Verabschieden ist das Fazit klar: Die Bewohner der drei Orte sind ein fröhliches Völklein, dem die Pflege der Gemeinschaft am Herzen liegt.

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