Die Busse kehren in die Arboner Altstadt zurück

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird das Städtli wieder an den öffentlichen Verkehr angebunden.

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Die Arboner Altstadt wurde 2016 vom öffentlichen Verkehr abgekoppelt. Ende Jahr soll sich dies wieder ändern: Ab Dezember verkehren hier wieder Busse.

Die Arboner Altstadt wurde 2016 vom öffentlichen Verkehr abgekoppelt. Ende Jahr soll sich dies wieder ändern: Ab Dezember verkehren hier wieder Busse.

Donato Caspari (5. November 2019)

(red) Seit der Aufhebung der Bushaltestelle «Schloss» im Dezember 2016 ist die Arboner Altstadt nicht mehr durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Im November 2019 hat der Stadtrat erstmals die Möglichkeit diskutiert, die Postautolinien 210 und 211 bis nach Arbon zu verlängern und bei dieser Gelegenheit die Altstadt wieder an den öffentlichen Verkehr anzubinden. Mit dem Fahrplanwechsel 2020 wird dies Realität.

Ab dann verkehren Busse der Linie 210 von Steinach herkommend auf der Hauptstrasse Richtung Arbon und biegen vor der Bahnunterführung in die Bahnhofstrasse ein. Sie fahren weiter nordwärts auf der Bahnhofstrasse, dann via Hauptstrasse zum Kreisel am Stahelplatz. Schliesslich gelangen die Busse via Friedenstrasse, Rebhaldenstrasse, St. Gallerstrasse und Klarastrasse zum Bushof. Diese Linienführung gilt in beide Richtungen.

Stadt Arbon trägt einen Drittel der Kosten

Linie 211 führt ab Dezember nach der Haltestelle Steinach, Bifang, auf der Bleichestrasse weiter Richtung Westen und biegt an deren Ende rechts in die Landquartstrasse ein. Ab hier ist die Strecke identisch mit der Linie 201. Die Anpassungen bringen auch neue Verbindungen nach St. Gallen. Beide Linien werden von Montag bis Freitag bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr verkehren. Für beide Linien ist ein Halbstundentakt und am Wochenende ein Stundentakt vorgesehen.

Die Kosten für die Verlängerung der beiden Postautolinien werden zu je einem Drittel durch den Kanton Thurgau, den Kanton St. Gallen und die Stadt Arbon getragen. Der Arboner Stadtrat hat den jährlichen Anteil von 113000 Franken bereits genehmigt. (red)