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Die besten Chriesistei-Spucker kommen aus der Nähe von Salenstein

Stolze 325 Teilnehmer wetteiferten am Salensteiner Chriesifäscht um die Ostschweizer Meisterschaft.
Margrith Pfister-Kübler
Die Zuschauer sind fasziniert. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Zuschauer sind fasziniert. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

«Wir sind rundum zufrieden, auch unsere Marktstandbetreiber», sagte OK-Chef Roland Nothhelfer über den Verlauf des Salensteiner Chriesifäschtes. Er schätzte, dass weit über tausend Besucher am Samstag gekommen sind, viele blieben bis nach Mitternacht. Zu den Highlights zählte die siebte Ostschweizer Chriesistei-Spuckmeisterschaft. 325 Teilnehmer, vom Anfänger bis zu solchen mit Meistertiteln, lutschten zuerst die Chriesisteine glatt, setzten zum Schwung an und spuckten, was die Lungen hergaben.

Die Top 3 aller Kategorien

Jugendliche: 1. Laurice Egger, Fruthwilen, 10.68 Meter; 2. Yannik Burgener, Busswil, 10.06; 3. Salwa Herzog, Salenstein, 9.75.

Damen: 1. Bettina Marty, Steckborn, 11.80 Meter; 2. Sally Schumacher, Steckborn, 11.19; 3. Charlotte Götschi, Mannenbach, 10.80.

Herren: 1. Nicolas Egger, Fruthwilen, 16.48 Meter; 2. Kilian Studer, Bürglen, 15.83; 3. Samuel Ilg, Berg, 15.34.

«Reden ist einfacher als spucken»

«Fruchtfleisch guet absuggele», rieten die Routiniers den Neulingen. Alle zeigten viel Einsatz unter den anfeuernden Rufen des Publikums. Auch Nationalrätin Verena Herzog versuchte ihr Glück. Zwar blieben ihre Steine kurz vor sechs Metern liegen. Sie versprach aber, dass sie üben werde und gestand: «Ich muss die Zunge trainieren. Reden ist einfacher als Chriesistei spucken.»

Nationalrätin Verena Herzog versuchte ihr Glück mit Chriesistein-Spucken. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Nationalrätin Verena Herzog versuchte ihr Glück mit Chriesistein-Spucken. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Teilweise waren die Techniken der Teilnehmer ausgefeilt, andere prusteten den Stein einfach heraus. Der Spass am Wettkampf stand aber bei allen im Vordergrund. Es waren die Einheimischen, die im Final mit den besten Resultaten auftrumpften. Der Fruthwiler Nicolas Egger spuckte seinen Chriesistein im Final 16,48 Meter weit und holte sich den Sieg bei den Herren. Sein Sohn Laurice Egger siegte bei den Jugendlichen mit 10,68 Meter und bei den Damen gelang Bettina Marty aus Steckborn mit 11.80 Meter der Sprung zuoberst aufs Siegerpodest.

Am Chriesifäscht reicht das kulinarische Angebot von besonderen Sorten bis zu gebackenen Leckereien vom Landfrauen-Verein Ermatingen. Auch für die Kinder gab es einiges zu erleben. Wissenswertes über den Chriesianbau wurde mit der Bähnli-Fahrt durch die Anlagen vermittelt. Für Unterhaltung sorgten die Freibiermusik Allensbach und die Musikapostel.

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