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Die Baustelle in der Salmsacher Schule hat ein Ende

Salmsach feiert Einweihung des Berglischulhauses. Es ist in emotionaler Moment für Gemeindepräsident Martin Haas.
Christof Lampart
«Mir händ e neui Schuel – das findet mir ganz cool», singen die Salmsacher Primarschulkinder bei der Einweihungsfeier. (Bild: Christof Lampart)

«Mir händ e neui Schuel – das findet mir ganz cool», singen die Salmsacher Primarschulkinder bei der Einweihungsfeier. (Bild: Christof Lampart)

Schon die Kindergarten- und Primarschulkinder hatten ganz zu Beginn des Festaktes in einigen Liedern unverhohlen ihre Freude über ihre «neue» Schule zum Ausdruck gebracht. «So ein schöner Platz», «wir haben einen neuen Tummelplatz», «hier kann man glücklich sein» und – zu guter Letzt im Dialekt: «Mir händ e neui Schuel – das findet mir ganz cool», sangen sie ganz euphorisch.

Klar, dass da die Behördenmitglieder nicht zurückstehen wollten: «Eigentlich haben wir hier, obwohl es ja ein Umbau war, jetzt eine neue Schule», erklärte Salmsachs Gemeindepräsident Martin Haas freudestrahlend. Dabei vergass er nicht, der Schulleitung, den Lehrkräften und den Kindern für ihr Mitziehen bei der Bewältigung des nicht immer ganz einfachen Schulalltages auf einer ständigen Baustelle zu danken.

Gemeindepräsident Haas: «Ihr habt viel gelitten»

«Ihr habt in den letzten zwei Jahren viel gelitten und viel Zusätzliches geleistet, denn ihr musstet mit Lärm, Dreck und oft Unvorhergesehenes, wie es eine Sanierung einer Schule nun einmal mit sich bringt, wenn diese im Vollbetrieb läuft, umgehen», wand Haas den täglichen Benutzerinnen und Benutzern des Berglischulhauses verbal ein Kränzchen.

Gemendepräsident Martin Haas spricht zu den Schülerinnen und Schülern. (Bild: Christof Lampart)

Gemendepräsident Martin Haas spricht zu den Schülerinnen und Schülern. (Bild: Christof Lampart)

Auch der Leiter des kantonalen Amtes für Volksschule, Beat Brüllmann, gratulierte den Salmsachern. Die Schulgemeinde habe hier weitsichtig eine anspruchsvolle Aufgabe gemeistert, welche oft von der Allgemeinheit als nur allzu selbstverständlich wahrgenommen werden: nämlich die rechtzeitige Planung und Realisierung der für einen erfolgreichen und zeitgemässen Unterricht benötigten Schulinfrastruktur. Brüllmann lobte: «Hier wurde ein für alle erfreuliches Werk realisiert.» Gleichzeitig erinnerte Brüllmann daran, dass die neuen Räumlichkeiten nun zwar auch neue Sozial- und Unterrichtsformen ermöglichten, diese jedoch auch entsprechend genutzt werden müssten. Amtschef Beat Brüllmann richtete einen Appell an die Lehrerschaft:

«Holen Sie für sich und den Unterricht das Beste aus dem neuen Bau heraus!»

Zu guter Letzt blieb es dem Architekten der Sanierung, Edgar Wick, zu danken. Er freute sich, dass der anspruchsvolle Umbau unfallfrei über die Bühne ging und überreichte Martin Haas zur offiziellen Einweihung symbolisch einen aus Brotteig gefertigten «Schlüssel» fürs Schulhaus. Lange «überlebte» dieser jedoch noch nicht, denn Haas macht unmissverständlich deutlich, wem dieser Schlüssel eigentlich zukommen sollte: «Liebi Chind, de Schlüssel gehört eigentlich eu; de tüend mir nachher mitenand teile». Klar, dass diese Aussage mit lautem Jubel bedacht wurde.

Architekt Edgar Wick (links) überreicht dem Salmsacher Gemeindepräsidenten Martin Haas den symbolischen Schlüssel zum «neuen» Berglischulhaus. (Bild: Christof Lampart)

Architekt Edgar Wick (links) überreicht dem Salmsacher Gemeindepräsidenten Martin Haas den symbolischen Schlüssel zum «neuen» Berglischulhaus. (Bild: Christof Lampart)

Zu essen gab es auch nach dem offiziellen Akt reichlich, waren doch alle Mitfeiernden zu Ghackets mit Hörnli und Apfelmus eingeladen, derweil durch die Schülerinnen und Schüler ein Kuchenbuffet betrieben wurde. Auch sonst wurde noch einiges geboten.

In der Schule konnten die Besucher sich die neuen Räume und eine (Schulfoto-)Ausstellung zum Thema «Gestern und Heute» anschauen, derweil für die Kinder auf der Schulwiese diverse Hüpfburgen zum spielerischen Vergnügen bereitstanden und später noch eine Disco mit DJ A(-Tom) zum Tanzen lud.

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