Die Bau-Strapazen für die Bewohner des Alterszentrums Weinfelden sind vorbei

Mit einem grossen Brunch und Rundgängen hat das Alterszentrum Weinfelden am Sonntag den Abschluss des Umbaus gefeiert. Während 20 Monaten wurde das Gebäude für rund 6,2 Millionen Franken umgebaut.

Monika Wick
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Gudrun Parkes, Teamleiterin Nachtdienst, führt eine Gruppe durch die frisch sanierten Räume des Alterszentrums. (Bild: Monika Wick)

Gudrun Parkes, Teamleiterin Nachtdienst, führt eine Gruppe durch die frisch sanierten Räume des Alterszentrums. (Bild: Monika Wick)

Während 20 Monaten waren die Bewohner und Angestellten in ihrer Bewegung eingeschränkt wegen der Baustelle im Alterszentrum und wegen des Baulärms. Am Sonntag feierte die Zentrumsleitung mit den Besuchern und Gästen den Abschluss des Umbaus.

«Nun möchte ich Danke sagen. Zuerst den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses A – Sie mussten die grösste Veränderung hinnehmen und ihr gewohntes Zimmer für einige Zeit verlassen»

sagt Heidi Güttinger, Verwaltungsratspräsidentin des Alterszentrums Weinfelden, in ihren Begrüssungsworten.

Zum Abschluss des 6,2 Millionen Franken teuren Projekts gab es am Sonntag einen Brunch und einen kleinen Festakt. Im Zuge des Umbaus wurden energetische Massnahmen vorgenommen sowie der Brandschutz und die Erdbebensicherheit optimiert. «Zudem verfügen nun die meisten Zimmer über eine Nasszelle und entsprechen somit den heutigen Standards», erklärt Güttinger.

Optimale Lösung für die Zukunft

Stadtpräsident Max Vögeli überbring Grussworte. (Bild: Monika Wick)

Stadtpräsident Max Vögeli überbring Grussworte. (Bild: Monika Wick)

Nach einer kurzen Besinnung, in der sich die evangelische Pfarrerin Esther Baumgartner unter anderem an die Erlebnisse während ihrer Besuche im Alterszentrum erinnerte, überbrachte Weinfelder Stadtpräsident Max Vögeli Grussworte. «Das Wichtigste bei einem Bau ist ja immer, dass er termingerecht abgeschlossen und der Kredit eingehalten werden konnte, dass die Qualität stimmt und der Bau ohne Unfall ausgeführt werden konnte», sagte er.

Zudem ist Max Vögeli davon überzeugt, dass mit dem Umbau der seit 50 Jahren in Weinfelden ansässigen Institution eine optimale und zukunftsfähige Lösung im wichtigen Bereich der Pflege und Betreuung gelungen ist. «Wer diese lange Zeit überdauert, darf für sich in Anspruch nehmen, den Auftrag gut erfüllt zu haben», sagte er.

Grosses Interesse an den Führungen

Am Sonntag konnten die über mehreren hundert Gäste und 109 Bewohner das Resultat des Umbaus begutachten. Das Interesse an den Führungen war gross. Die Besucherströme schoben sich durch die Räume der verschiedenen Abteilungen. «Das isch aber sehr schö worde», war immer wieder zu hören. Auf jeder Abteilung gab es zudem einen Marktstand mit verschiedenen Aktivitäten oder Informationen. Während die Besucher an einem Stand ihren Blutdruck und Blutzucker messen konnten, informierte ein weiterer über Berufe und Bildung im Pflegewesen und wieder ein anderer Stand war als Bazar gestaltet.