Die Amriswiler trotzen dem Regen und starten zum City-Run

Das Ziel von 1000 Läuferinnen und Läufer verfehlte das OK am Samstag zwar deutlich, doch mit über 870 Teilnehmenden konnte es ein stolzes Ergebnis verzeichnen.

Ramona Riedener
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Die Eltern starteten mit ihren Kindern am City-Run. (Bild: Andrea Stalder)

Die Eltern starteten mit ihren Kindern am City-Run. (Bild: Andrea Stalder)

«Sport und eine intakte Natur» war das Motto des diesjährigen Amriswiler City-Run. Weil die Natur bekanntlich macht, was sie will, zeigte sich der letzte Samstagnachmittag grau und regnerisch. Da sich echte Sportler nicht vom schlechten Wetter abhalten lassen, meldeten sich noch rund 200 kurzentschlossene Läuferinnen und Läufer vor Ort an und erhöhten die Teilnehmerzahl auf 877.

Am späteren Nachmittag hatte sich der strömende Niederschlag in einen feinen Nieselregen abgeschwächt. Endgültig kein Grund, nicht dabei zu sein, da sind sich die jungen und älteren Sportlerinnen und Sportler einig.

Es ist nicht auszumachen, wer stolzer ist

Der Startschuss für das Rennen fiel Punkt 16 Uhr. Die jüngsten Sportler an der Hand von Mutter oder Vater schossen über die Startlinie auf die 660-Meter-lange-Strecke. Nicht auszumachen war, wer am Ziel mehr Stolz über die erbrachte Leistung war. Die nächste Runde gehörte den «Pfüderi», die ohne Eltern starteten, von diesen aber ebenso freudestrahlend wie stolz am Ziel in Empfang genommen wurden.

Im Ziel werden die Kinder stolz in Empfang genommen.

Im Ziel werden die Kinder stolz in Empfang genommen.

Bei den Kategorien Schülerinnen und Schüler Ü10 wird die Begrüssung bereits etwas dezenter. Eine allzu innige Umarmung wäre den älteren Sportlern dann doch etwas zu peinlich. Die Eltern, Grosseltern und Gottis wissen mit der «Kinderehre» ihres Sprösslings umzugehen und begnügen sich mit Gratulieren und kumpelhaftem Schulterklopfen. 

Manchmal landete jemand unsanft auf der Strasse.

Manchmal landete jemand unsanft auf der Strasse.

Ununterbrochen kommentiert Sportreporter Hans Gallati das aktuelle Geschehen am Start, auf der Rennstrecke und am Ziel auf dem Festplatz. Dort herrschte trotz Regen eine fröhliche Stimmung und die Attraktionen und das kulinarische Angebot werden rege genutzt.

Unterdessen geht das Rennen um Sieg und Ehre weiter. Jubel bei den Gewinnern, mässige Begeisterung bei den Mittelrangigen, aber nur selten Enttäuschung bei jenen, die das Schlusslicht hatten. Hauptsache dabei und Spass hat es allen gemacht. Nächstes Jahr gibt es eine neue Chance, am City-Run als Sieger durchs Ziel zu laufen.