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Die Amriswiler feierten am Samstag den Vollmond

Rund 100 Personen genossen beim Kulturforum in lockerer Atmosphäre den Abend. Für viele ist die Vollmondbar ein Fixpunkt im Kalender.
Barbara Hettich
An jedem Vollmondabend kommen vor dem Amriswiler Kulturforum einige Dutzend Leute zusammen. (Bild: Barbara Hettich)

An jedem Vollmondabend kommen vor dem Amriswiler Kulturforum einige Dutzend Leute zusammen. (Bild: Barbara Hettich)

Der Mond ist rund und hängt wie eine Kugel am nächtlichen Sternenhimmel. Das musikalische Nachwuchstalent Selina Schildknecht singt mit souliger Stimme Johnny Cash’s «Ring of Fire». Auf dem Grill brutzeln Burger vom Biohof Enderlin, Sandra Diebold vom Weinhandel «Vinofeel» schenkt erlesene Weine aus ihrem Sortiment ein und beim kleinen runden Pavillon gibt es das begehrte Vollmond-Bier.

Der Platz und Garten vor dem Kulturzentrum ist schön beleuchtet, die Atmosphäre ist einmalig, locker, friedlich, fröhlich. Rund 100 Gäste feiern an der Vollmondbar Amriswil gemeinsam den Vollmond, man kennt sich, lernt sich kennen und freut sich über viele schöne Begegnungen.

Plattform für junge Musiker

«Heute ist ein super schöner Abend», sagt Caroline Diethelm aus Hefenhofen. Sie und ihr Mann kommen so etwa fünfmal pro Jahr zur Vollmondbar, «das ist einfach eine coole Sache und ich finde es schön, dass man jungen Musikern eine Plattform bietet.» Roger Rohner aus Steinebrunn geniesst den schönen Abend. «Das Ambiente, Leute treffen, draussen sein und der Musik im Hintergrund lauschen», zählt er Gründe auf, warum er zwar nicht regelmässig, aber immer öfter der Vollmondbar einen Besuch abstattet.

Für die drei Nachbarinnen Claudia Saameli, Judith Balzien und Monika Aranya aus Hefenhofen ist die Vollmondbar ein Anlass, sich regelmässig zu treffen, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen. Sie trinken Lillet und plaudern über dies und das, Politik steht nicht auf dem Unterhaltungsprogramm. So hält es auch Marilena Soccal aus Amriswil.

Gemütlicher Abend in bester Gesellschaft

An ihrem Tisch unterhält man sich übers Töfffahren und über Johnny Cash. «Wir kommen ab und zu an die Vollmondbar, vor allem wegen der ganzen Atmosphäre», sagt sie. Oscar Garcia aus Amriswil wohnt in der Nähe des Kulturforums, hat es nun erstmals an die Vollmondbar geschafft:

«Ich habe immer wieder davon gehört, und ich muss sagen, es gefällt mir gut, ich bin hier in bester Gesellschaft.»

Frank Gertsch aus Güttingen ist an der Amriswiler Vollmondbar, weil es in Güttingen keine gibt. «Nein, nicht deswegen», sagt er und lacht, «sondern weil ich mich hier mit meiner Familie treffe». Sein Schwiegervater Ruedi Grünninger aus Amriswil ist mit am Tisch, er sei ein Urgestein der Vollmondbar, sagt dieser und erzählt von früher.

Eine der erfolgreichsten ihrer Art im Kanton

Gibt es die Vollmondbar schon 25 oder 30 Jahre? Das kann auch er nicht beantworten. Die Vollmondbar Amriswil ist Kult und mit durchschnittlich 150 Gästen pro Abend wohl auch eine der erfolgreichsten im Kanton. «Wir sind ein gutes Team, alle gut vernetzt und haben Spass, gemeinsam zu feiern», erklärt Rainer Sprünken, Präsident des 15 Personen zählenden Vorstands, den Erfolg.

«Wir können zudem die Infrastruktur des Kulturforums und die Gartenwirtschaft des Bistros nutzen, ohne das würde es nicht gehen.» Das Vollmodbar-Team arbeitet ehrenamtlich, der Erlös wird an wohltätige Projekte gespendet.

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