Die Aktion Weihnachtspäckli ist im Aach-Thurland trotz Pandemie angelaufen

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Evangelische Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf an der Aktion Weihnachtspäckli.

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(red) In einigen osteuropäischen Ländern hat sich die Lage für die Menschen durch die Coronapandemie nochmals verschlechtert. Viele Arbeiter und Angestellte haben seit April weder Arbeit noch Einkommen. Auch Menschen aus dem Mittelstand werden zunehmend zu Bedürftigen. Besonders betroffen sind auch alleinerziehende Mütter, Grossfamilien oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Aber auch Kinder in Waisenhäusern, Menschen mit einer Beeinträchtigung oder Senioren erhalten als Zeichen der Solidarität und zur Ermutigung ein Weihnachtspaket.

In den vergangenen Jahren wurden die Päckli von Weinfelden mit dem Lastwagen nach Moldawien gebracht. Die Tatsache, dass Menschen in der Schweiz an Menschen in Osteuropa denken, und ein Päckchen mit nützlichen und für sie wertvollen Sachen zusammenstellen, wird für die Menschen in diesem Jahr eine besonders grosse Freude sein.

Fertige Pakete oder auch Sachspenden

Die Sammlung dauert bis 19. November. Die genauen Packvorschriften, die eingehalten werden müssen, damit alle Beschenkten ein gleichwertiges Päckchen erhalten und die Zollvorschriften erfüllt werden, sind unter www.evang-sulgen.ch abrufbar oder können im Sekretariat erfragt werden unter der Telefonnummer 071 642 29 61.

Die fertigen Päckchen können von Montag bis Freitag, von 8 bis 11 Uhr, im Sekretariat an der Kirchstrasse 21 in Sulgen abgegeben werden oder auch im Anschluss an die Gottesdienste in Kradolf oder Sulgen.

Wem es zu aufwendig ist, ein ganzes Paket nach genauen Vorschriften zu packen, darf auch einzelne Sachspenden abgeben. Ausserdem kann man die Aktion auch mit einer Geldspende unterstützen, mit der dann Waren zur Ergänzung der Päckchen gekauft werden.