Didi Feuerle kandidiert für den Arboner Stadtrat

Das Kandidatenkarussel beginnt sich zu drehen: Der Grüne Kantonsrat stellt sich am 10. Februar zur Wahl. Zwei Sitze werden im Stadtrat frei - nebst demjenigen von Stadtpräsident Andreas Balg.

Markus Schoch
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Didi Feuerle macht als erster seine Ambitionen publik. (Bild: PD)

Didi Feuerle macht als erster seine Ambitionen publik. (Bild: PD)

Der 47-Jährige kennt die Arboner Politik aus nächster Nähe. Er sass von 2007 bis 2010 im städtischen Parlament. Seit fünf Jahren gehört Didi Feuerle dem Grossen Rat an, wo er seit seit 2013 Mitglied der Geschäfts-und Finanzprüfungskommission (GFK) ist.

Seine politischen Interessen sind nach eigenen Angaben vielfältig und gelten hauptsächlich der Energie, Sozial- und Umweltpolitik. «Er kann mit seiner Offenheit, Bodenständigkeit und Direktheit mithelfen, das Vertrauen der Bevölkerung in den Arboner Stadtrat wieder zu gewinnen», schreiben die Grünen am Donnerstag in einer Mitteilung.

Erfahren und kreativ

Feuerle habe die Fähigkeit, das Wünschbare vom Machbaren zu trennen und werde mit seiner Kreativität und Erfahrung dazu beitragen, die Finanzen der Stadt Arbon im Gleichgewicht zu halten. «Sein Ziel ist es, Arbon in eine selbstbewusste und in eine menschen- und umweltfreundliche Stadt weiterzuentwickeln», heisst es in der Mitteilung weiter.

Feuerle ist in Arbon aufgewachsen und hat hier alle Schulstufen durchlaufen. Er ist seit 20 Jahren selbständig und betreibt in Stachen eine Schreinerei. Schon in jungen Jahren bereiste er meist per Velo die weite Welt und sammelte Erfahrungen in den unterschiedlichsten Kulturen.

Hug und Züllig treten nicht mehr an

Zwei der vier Stadträte treten am 10. Februar nicht mehr zur Wiederwahl an: Patrick Hug (CVP) und Hans-Ulrich Züllig (FDP). Weiter machen wollen Peter Gubser (SP) und Konrad Brühwiler (SVP). Ein Nachfolger gefunden werden muss auch für Stadtpräsident Andreas Balg (FDP), der genug hat. Einziger Kandidat ist bis jetzt Dominik Diezi (CVP).

Energie-Initiative «Arbon 2000 Watt»

Ein Initiativkomitee unter dem Präsidium von Didi Feuerle hat bei der Stadtkanzlei eine kommunale Volksinitiative mit folgendem Wortlaut eingereicht: