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Der Wümmet am höchsten Thurgauer Rebberg ist vorbei

Die Mitglieder des Waldvereins Wuppenau sind glücklich über die Ernte aus ihrem Rebberg mit 360 Stöcken. Vergangene Woche haben sie alle Granoir-Trauben abgelesen.
Nicola Ryser
Die Mitglieder des Walvereins Wuppenau ernten die Trauben aus ihrem Rebberg am Nollen. (Bild: Nicola Ryser)

Die Mitglieder des Walvereins Wuppenau ernten die Trauben aus ihrem Rebberg am Nollen. (Bild: Nicola Ryser)

Versteckt unter dem grünen Dickicht im Osten von Wuppenau, ragten beim Wümmet viele Köpfe zwischen den Reben hervor. Einige mit roten oder blauen Hüten geschmückt, andere ohne Kopfdeckung. Es sind kleine Farbtupfer in der sonst grünen Landschaft.

«Unseren Trauben geht es so gut wie lange nicht mehr», sagt Lilian Gantenbein, Mitglied des Waldvereins. «Vor zwei Jahren hatten wir eine sehr kleine Ausbeute, letztes Jahr einen kompletten Ernteausfall.» Auf die Enttäuschung folgt nun die grosse Freude. «Aufgrund des heissen und trockenen Sommers sind wir so früh dran mit der Ernte wie seit dem Sommer 2003 nicht mehr», sagt Gantenbein. Einzig Hagelschäden und Wespenbisse trübten die Bilanz etwas.

Süsse Trauben - fast schon zu süss

Der Rebenstein am Nollen ist der höchstgelegene Rebberg im Thurgau. Seit 20 Jahren gehört er dem Waldverein. Die diesjährige Ernte ist nun zu Ende. «Knapp 150 bis 200 Kilogramm Trauben wird es wohl geben», sagt Gantenbein. Pro Kilo resultiere eine Weinflasche. Doch sie relativiert: «In den besten Jahren hatten wir doppelt so viele gewimmt.» Dann kommt es zur Kostprobe. Das Resümee: sehr süss. «Ich hoffe, sie sind dann einfach nicht zu süss für den Wein.»

Gantenbein wie auch die anderen Mitglieder sind, nach den vergangenen schwierigen Jahren, zufrieden mit der Ernte. Und beim Abtransport hört man jemandem im Hintergrund sagen: «Da arbeitest du hart für die Natur und sie gibt dir am Ende etwas zurück. Das ist doch ein schöner Lohn.»

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