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Glosse

Der weisse Pfau wird Weinfeldens neues Wappentier: «Willkommen in Pfauenfeld»

Die jüngsten Ereignisse lassen keinen anderen Schluss zu: Der weisse Pfau von Weinfelden muss zum Wappentier gekrönt werden. Die Auswirkungen wären äusserst positiv.
Sabrina Bächi
Der weisse Pfau von Weinfelden soll das Wappentier von Weinfelden werden. (Bild: Mario Testa)

Der weisse Pfau von Weinfelden soll das Wappentier von Weinfelden werden. (Bild: Mario Testa)

Die Weinfelder spinnen nicht, sie haben einen Vogel. Genau genommen eigentlich zwei. Das eine Vögeli stolziert mit seiner weissen Federnpracht und dem Krönchen auf dem Kopf durchs Dorf. Der andere Vögeli lenkt als Präsident die Geschicke seiner Gemeinde. Als solcher hat er beschlossen, Weinfelden zur ornithologischen Hauptstadt der Schweiz zu erklären und den optischen Auftritt der künftigen Stadt anzupassen.

Der Pfau ist nun Wappentier und Erkennungssymbol Weinfeldens. Schilder und Signalisationstafeln sind schon in Druck. Am Dorfeingang prangt bereits eine Tafel: «Willkommen in Pfauenfeld».

Pfau für die Verkehrsberuhigung

Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde von «Generell 50» auf «Generell Pfau» geändert. Damit ist auch der Zwist an der Bachtobelstrasse beigelegt. Denn der Kanton setzt mit seiner Zukunftsstrategie 2040 stark auf Artenvielfalt und begrüsst die tierfreundliche Haltung der Stadt im Herzen des Thurgaus.

Zudem dienen die Vögel in der Freie­strasse als Verkehrsberuhigung und erreichen damit das, was die dort gebaute Strassenverengung bislang nicht erreichen konnte. Dieses Konzept soll auch auf anderen Strassen und in der Begegnungszone zum Tragen kommen.

Der weisse Pfau indes hat am vergangenen Donnerstag seinen längsten Dorfrundgang angetreten. So weit wie noch nie – bis zum Leueweg. Als wollte er dem brüllenden Thurgauer Wappentier den Kampf ansagen.

Neue Messe für Weinfelden: die Pfauenschau

Derweil arbeitet auch das Messebüro mit Hochdruck an einem neuen Messekonzept. Nebst Gourmet-, Haus- und Altersmesse soll nun jeden Frühling eine Pfauenschau stattfinden. Im leeren Gisin-Sport-Gebäude hat sich bereits ein Haut Couture Laden eingemietet. Sie fertigen Hochzeitskleider mit Applikationen weisser Pfauenfedern.

Auch der Tourismus soll per Pfauenkonzept einen Aufschwung erleben. Was funktioniert. Bereits haben sich etliche Vogelkundler angemeldet, um die Weltsensation zu verfolgen, die sich in der Paarungszeit ab April abspielen soll.

Nicht jedoch mit der angeschafften Pfauendame. Die würdigt der weisse Pfau keines Blickes. Er hat ein Auge auf den Weinfelder Phoenix geworfen. Mit ihm will er in die Asche steigen und sich paaren. Beobachter erhoffen sich, dass in ein paar Wochen der weltweit erste Pfönix aus dem Ei schlüpft.

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