Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Weinfelder Ortsbus kann kommen

Im Dezember kommt das neu erarbeitete Konzept Ortsbus vors Parlament. Bis dahin muss der Gemeinderat noch die Kosten eruieren. Einen Einblick zum Zwischenstand gewährt er dennoch.
Sabrina Bächi
Bald schon könnte der Ortsbus am Bahnhof Weinfelden seine Fahrgäste ein- und ausladen. (Bild: Andrea Stalder, 2. August 2017)

Bald schon könnte der Ortsbus am Bahnhof Weinfelden seine Fahrgäste ein- und ausladen. (Bild: Andrea Stalder, 2. August 2017)

"Es ist ein Zwischenbericht», sagt der Weinfelder Gemeindeschreiber Reto Marty. Er, Gemeinderat Hans Eschenmoser und Sicherheitschef Silvan Frischknecht wollen die Bevölkerung auf den aktuellen Stand bringen, was die Entwicklung in Sachen Ortsbus betrifft. Seit Mitte September 2016 beschäftigt sich Eschenmoser mit einer Arbeitsgruppe intensiv mit dem Ortsbus. Das Konzept wurde verfeinert und präzisiert. «Wir haben uns nun auf drei Linien geeinigt», sagt Eschenmoser.

Im 20-Minuten-Takt sollen drei Busse drei Linien bedienen. Eine Fahrt dauert 20 Minuten. «Die genaue Linienführung wird mit der Botschaft dem Parlament bekannt gegeben», sagt Marty. Zunächst soll der Gemeinderat ausarbeiten, wie hoch die Kosten für die fünfjährige Versuchsphase des Ortsbusses sind.

Montag bis Samstag soll der Bus fahren

Die Betriebszeiten des Busses sind von Montag bis Freitag zwischen 6 und 20 Uhr. Am Wochenende fährt der Bus nur samstags von 7 bis 19 Uhr. «Das sind die Zeiten und Linien, auf die wir uns geeinigt haben, es bleibt aber ein dynamischer Prozess, an dem auch noch Anpassungen vorgenommen werden können», sagt Silvan Frischknecht.

Hans Eschenmoser, Gemeinderat Weinfelden (Bild: PD)

Hans Eschenmoser, Gemeinderat Weinfelden (Bild: PD)

«Wir haben in der Arbeitsgruppe hart diskutiert, aber einen Konsens gefunden.»

Er war ebenfalls Teil der elfköpfigen Arbeitsgruppe und hat den Entstehungsprozess des jetzigen Konzeptes mitgeprägt. «Wichtig war, dass es eine Lösung ist, die für die Allgemeinheit und nicht nur für Einzelne stimmt», sagt er. Gemeinderat Eschenmoser nickt: «Es haben alle in der Arbeitsgruppe gemerkt, dass es ein sehr komplexes Thema ist. Wir haben aber die bestmögliche Variante ausgearbeitet.»

Öffentliche Ausschreibung

Am 6. Dezember behandelt das Parlament das Konzept. Wird es gutgeheissen, kommt es zur Volksabstimmung. «Die Gemeinde vergibt eine Konzession dafür», sagt Marty. Fest steht, dass der Bus jedenfalls mit «Weinfelden» beschriftet wird. «Vielleicht mit Orts- oder Stadtbus», sagt Eschenmoser und schmunzelt.

Ob es einen Ortsbus geben soll, entscheidet in einer Abstimmung schliesslich das Stimmvolk. Als Transportmittel sollen sogenannte Midibusse eingesetzt werden. Sie bieten 15 Sitz- und 25 Stehplätze und sind barrierefrei zugänglich. Durch die drei Linien werden vom Bahnhof aus gesehen die drei Weinfelder Ortsteile Nord-West, Nord-Ost und Süd-Ost abgedeckt. «Den südwestlichen Teil übernimmt das Postauto», sagt Gemeinderat Eschenmoser. Das Gebiet rund um Weerswilen wird weiterhin mit dem subventionierten Taxi abgedeckt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.