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Der Weinfelder Daniel Engeli mag es abwechslungsreich und will in den Stadtrat

Daniel Engeli kandidiert als Einziger für den frei werdenden Sitz im Stadtrat. Der Verwaltungsökonom und SVP-Mann ist passionierter Rennvelofahrer und räumt zu Hause die Küche auf.
Sabrina Bächi
Der SVP-Mann kandidiert für den frei werdenden Stadtratssitz in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Der SVP-Mann kandidiert für den frei werdenden Stadtratssitz in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

«Nichts tun wirkt überheblich, zu viel machen wirkt übertrieben», sagt Daniel Engeli und legt die Stirn in Falten. Als einziger Kandidat auf den frei werdenden Sitz im künftigen Stadtrat findet er es schwierig, die richtige Balance zu finden. «Schliesslich habe ich mich mit der Partei dazu entschlossen, mit meinem Parteikollegen Hans Eschenmoser einen Flyer zu gestalten. Dieser geht nun in alle Weinfelder Haushalte», sagt er.

Engeli ist seit 14 Jahren in der Weinfelder Primarschulbehörde und seit sechs Jahren Mitglied des Parlaments. Beruflich hat er einst Hochbauzeichner gelernt, Weiterbildungen absolviert und zuletzt das Studium als Verwaltungsökonom abgeschlossen. Derzeit arbeitet er in der kantonalen Verwaltung als stellvertretender Leiter des Amts für Bevölkerungsschutz und Armee.

Die Partei hat ihn angefragt

Keine Frage, der 51-Jährige ist ehrgeizig. Er sucht die Herausforderung, ist im Parlament ein aktiver Redner, bringt sich ein, hält nicht zurück mit seiner Meinung. In Position für den Stadtrat hat er sich aber nichts selbst gebracht. «Ich habe mich damit schon mal befasst. Als mich die Partei nun anfragte, habe ich Ja gesagt.»

Zur Person

Daniel Engeli ist in Wigoltingen geboren und aufgewachsen. Er engagiert sich seit 15 Jahren in der Kommunalpolitik. In der Primarschulbehörde ist er Vorsitzender des Ressorts Bau und Schulraum. Im Parlament leitet er die Spezialkommission «Neues Einbürgerungsreglement», welches das künftige Einbürgerungsverfahren regelt. Zudem ist er Mitglied der Spezialkommission Revision Geschäftsreglement des Stadtparlamentes. (sba)

Sollte er gewählt werden, würde er sein berufliches Pensum reduzieren. Wie viel, hängt vom Aufwand des neuen Amtes ab, sagt er. Vor drei Jahren wäre er noch nicht bereit gewesen für diese Herausforderung. Das Elisabetha-Hess-Schulhaus und dessen Abbruch und Wiederaufbau beschäftigten ihn zu sehr.

«So etwas erleben sicher nicht viele Mitglieder von Baukommissionen», sagt er rückblickend. Ein «Tolggen» in seinem Reinheft sei dies indes nicht. «Klar, als Behörde ist man mitgegangen und mitgefangen. Es war eine schwierige Phase, die ich aber nicht missen will.»

Abwechslung für seine Balance

Engeli lebt sein Leben nach dem Motto Diversifikation. Soll heissen: Die Abwechslung macht das Leben reizvoll. Für eine Balance braucht er unterschiedliche Engagements. Die Politik bietet ihm diese. «Beruf und Politik bereichern sich gegenseitig. Ich habe aber auch gelernt, Nein zu sagen. Man kann einfach nicht alles machen», sagt er.

«Meine Frau weiss, dass ich so bin, und dass es zu mir gehört, dass ich neben Beruf und Familie mich gerne in der Politik aktiv einbringe. Sie unterstützt mich sehr.» Wenn er dann noch Freizeit hat, frönt er seiner Passion, dem Rennvelofahren. «Dabei kann ich abschalten und komme auf gute Gedanken.» Diese Gedanken will er nun künftig zum Wohl Weinfeldens im Stadtrat einbringen.

Für dieses Amt gehört es für ihn dazu, sich vorne hinzustellen. «Ich freue mich auch über eine Bestätigung meiner Arbeit, viel wichtiger ist mir aber, im Kollegium Entscheide zu fällen.»

Dass er sich auch mal die Hände schmutzig macht, zeigt er in der Küche. «Meine Frau übernimmt den Löwenanteil im Haushalt, aber wenn ich mit der Familie Znacht esse, dann räume ich danach die Küche auf. Ich wasche alles ab, räume die Geschirrspülmaschine und schliesslich das Geschirr ein – auch wenn es danach teils am falschen Ort ist», sagt Daniel Engeli.

Für die Zukunft seiner Kinder wünscht er sich ein Weinfelden, dass attraktiv bleibt und sich positiv weiterentwickelt. «Ich fühle mich an keinem anderen Ort so wohl wie hier. Ich hoffe, dieses Lebensgefühl können wir erhalten», sagt Engeli.

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