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Der Wäldinger Napoleonturm bleibt ein beliebtes Ausflugsziel - auch nach der Eröffnung

An den Öffnungszeiten und der Infrastruktur will der Vereinsvorstand nichts ändern.
Kurt Peter
Der Aussichtsturm im vergangenen Januar. (Bild: Mareycke Frehner)

Der Aussichtsturm im vergangenen Januar. (Bild: Mareycke Frehner)

Seine Prognose, dass das Interesse der Besucher am Napoleonturm mit der Zeit schwächer werde, habe sich nicht bewahrheitet, sagte Karl Möckli, Präsident des Vereins Napoleonturm zu Hohenrain anlässlich der Generalversammlung am Freitagabend im Golfrestaurant Lipperswil. «Der Turm ist immer noch ein beliebtes Ausflugsziel», sagte er. Die an der vergangenen Generalversammlung von Urs Keller an den Vorstand herangetragenen Vorschläge zu Öffnungszeiten und Infrastruktur seien intern im Vorstand und mit den Anwohnern eingehend diskutiert worden. «Mit den Vorgaben, die vor dem Bau des Turmes beschlossen wurden», erklärte Karl Möckli.

Kein WC und keinen Abfallkübel

Den Vorschlag, beim Turm ein WC zu realisieren, sei vom Vorstand aus finanziellen Gründen abgelehnt worden. Es sei mit jährlichen Kosten von 2500 Franken zu rechnen. Der Vorstand habe es auch abgelehnt, einen Papierkorb zur Verfügung zu stellen. «Es ist zumutbar, dass die Besucher ihren Abfall mitnehmen und bisher hatten wir keine Probleme». Der Vorschlag von Urs Keller, ein Fernrohr auf der obersten Plattform zu installieren, fand auch kein Gehör. Es sei aber richtig, dass die Reklame auf der obersten Plattform für Diskussionen sorge, sagte Karl Möckli. Das Thema werde in den kommenden Jahren mit dem Sponsor diskutiert.

Die Öffnungszeiten wolle der Vorstand aus zwei Gründen nicht ändern. Erstens sei den Anwohnern die klare Zusage gemacht worden, dass der Turm um 18 Uhr geschlossen werde und zweitens hätten die Vereinsmitglieder sowie die Mitglieder des 100er-Clubs nach Voranmeldung die Möglichkeit einer separaten und längeren Turmbesichtigung. «Das Interesse daran hält sich aber in Grenzen».

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Verlust von 1100 Franken, wegen einer Rückstellung. Roland Werner schlug abschliessend vor, für Vereinsmitglieder Anlässe zu organisieren. Für den Besuch des Turms solle es Sonderrechte geben. Karl Möckli versprach, dass der Vorstand dieses Anliegen prüfen werde.

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