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Bühni Wyfelde beendet die Saison vor ausverkauftem Haus

Am Samstag feierte das Stück «Cash. Und ewig rauschen die Gelder» der «Bühni Wyfelde» seine Dernière. Sie war ausverkauft, wie alle 15 Vorstellungen zuvor auch schon.
Monika Wick
Finale mit Knalleffekt: Sozialinspektor Mister Jenkins wird kurz vor dem Besuch bei Eric Swan vom Blitz getroffen. (Bild: Monika Wick)

Finale mit Knalleffekt: Sozialinspektor Mister Jenkins wird kurz vor dem Besuch bei Eric Swan vom Blitz getroffen. (Bild: Monika Wick)

Die «Bühni Wyfelde» scheint unter Theaterfreunden ein Begriff zu sein. Schon früh prangte auf der Internetseite der Theatergruppe neben der Samstagabend-Vorstellung in Grossbuchstaben das Wort Ausverkauft. Doch nicht nur für die Dernière des Stücks «Cash. Und ewig rauschen die Gelder» sind keine Plätze mehr zu bekommen – auch alle anderen fünfzehn Vorstellungen waren restlos ausverkauft.

«Wir mussten sogar eine Zusatzvorstellung einschieben»

Marta Wechsler, Präsidentin «Bühni Wyfelde»

Marta Wechsler, Präsidentin «Bühni Wyfelde»

sagt Marta Wechsler, Präsidentin der «Bühni Wyfelde». Die Theatergruppe hat sich über viele Jahre zu einem Garant für beste Unterhaltung und hohe schauspielerische Leistung gemausert. Das ist auch bei der letzten Vorstellung nicht anders. Kaum hat sich der Saal im Theaterhaus Thurgau verdunkelt, wird es mucksmäuschenstill. Als das Licht wieder angeht, warten alle gespannt auf das, was nun auf der Theaterbühne passieren wird.

Das Ende eines raffinierten Sozialhilfe-Schmarotzers

Jean Grädel, Regisseur.

Jean Grädel, Regisseur.

Als erster betritt Eric Swan (Thomas Götz) die Bühne. Er greift zum Telefon und will seinen unrühmlichen Machenschaften endlich ein Ende setzen. Mit seinem Onkel Georg (Peter Wenk) betreibt er ein Geschäftsmodell das so genial wie illegal ist. Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda (Mara Fässler) zu gestehen, dass er bereits vor zwei Jahren seinen Job verloren hat und Monat für Monat die Sozialhilfe seines Untermieters kassiert, der schon vor Jahren ausgewandert ist.

Das Swan laufend neue Alters-, Invaliden- und Unfallhilfe sowie Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld für weitere Untermieter samt Familienanhang beantragt, macht die Sache nicht besser. Als eines Tages Mister Jenkins von Sozialamt (Reto Meier) vor der Türe steht, droht die ganze Sache aufzufliegen.

Langer Applaus zum Schluss

Die zehn Schauspieler erzählen die Geschichte mit rasanten Dialogen, Wortspielen sowie britischer Attitüde und lösen damit mehrfach grosses Gelächter im Publikum aus. Auch die unerwarteten Effekte sorgen für grosse Belustigung. Letztendlich wollen die Zuschauer die Theatergruppe kaum ziehen lassen.

Mit schier endlosem Applaus und Jubelrufen bedanken sich für das Gezeigte. «Die Proben waren sehr streng, aber es hat sich gelohnt», sind sich die Schauspieler einig, die sich nach der Vorstellung in der Garderobe in die Privatpersonen zurückverwandeln.

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