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Der Uttwiler Fredy Iseli wagt sich des Geldes wegen in die Höhle des Löwen

Der Unternehmer und Erfinder sucht Kapital für die industrielle Produktion seines mehrfach ausgezeichneten Betonwaben-Schnellbausystems mit dem Namen Ecocell. Jetzt könnte für ihn ein Türchen in Deutschland aufgehen.
Markus Schoch
Der Uttwiler Architekt Fredy Iseli mit einigen seiner selbst entwickelten Waben-Baustoffe.(Bild: Reto Martin)

Der Uttwiler Architekt Fredy Iseli mit einigen seiner selbst entwickelten Waben-Baustoffe.(Bild: Reto Martin)

Fredy Iseli lässt nichts unversucht. Doch so einfach ist das nicht. Die Banken verlangen Sicherheiten, die der Uttwiler Architekt selber nicht bieten kann, weil er in den letzten Jahren all sein Geld in die Entwicklung des neuartigen Verbundwerkstoffes investiert hat.Vom Staat erhält er keine Hilfe - zumindest sieht es im Moment nicht danach aus.

Das Bundesamt für Umwelt hat es abgelehnt, ihm über den Technologiefonds eine Bürgschaft in der Höhe von 3 Millionen Franken zu leisten. Die zuständigen Stellen anerkennen zwar, dass der Umstieg auf Betonwaben im Bausektor ein probates Mittel im Kampf gegen den Klimawandel wäre, weil so der Ausstoss des Treibhausgases Kohlendioxid massiv reduziert werden könnte. Und sie sehen durchaus auch Chancen am Markt.

Carsten Maschmeyer zeigt Interesse

Trotzdem verweigern die zuständigen Stellen Iseli zumindest vorerst die finanzielle Unterstützung. Die Gründe kann er nicht nachvollziehen. Möglicherweise kommt sein Projekt auch ohne staatliche Unterstützung zum Laufen. In gut zwei Wochen kann es der Uttwiler einem privaten Investor vorstellen. Die Umstände sind sehr speziell. Es handelt sich um einen sogenannten Twitterpitch mit Carsten Maschmeyer. Iseli hat eine Stunde Zeit, den deutschen Unternehmer über den Mikrobloging-Dienst von seiner Geschäftsidee zu überzeugen.

Für Maschmeyer ist das Vorgehen nichts Ungewöhnliches. Nur das Format ist für ihn relativ neu. Normalerweise prüft er mögliche Partner vor laufender Kamera in der Sendung «Die Höhle der Löwen» auf VOX. Iseli sieht dem Termin mit Maschmeyer zuversichtlich entgegen. «Das ist eine Chance für mich.»

Der Twitterpitch findet am Mittwoch, 23. Januar, von 17 bis 18 Uhr statt.

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