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Der Thurgauer Kammerchor feierte seinen 50. Geburtstag mit zwei Konzerten

In der Basilika St.Ulrich in Kreuzlingen gaben der Thurgauer Kammerchor und das Barockensemble zwei Konzerte. Für Dirigent Raimund Rüegge war es ebenfalls ein besonderes Jubiläum.
Dirigent Raimund Rüegge freut sich über die erfolgreichen Konzerte. (Bild: PD)

Dirigent Raimund Rüegge freut sich über die erfolgreichen Konzerte. (Bild: PD)

(red) 50 Jahre Thurgauer Kammerchor – 50 Jahre Raimund Rüegge als Dirigent dieses Kulturträgers. Ohne ihn gäbe es weder das Gesangsensemble, noch das 1965 von ihm gegründete Barockensemble. Das Resultat der langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit waren zwei mitreissende Konzerte am letzten Wochenende in der Basilika St.Ulrich in Kreuzlingen, wie es in einer Mitteilung heisst. Was am Sonntag, 5. Mai 1968, in derselben Kirche begann mit Werken von Vivaldi und Bach, brachte einen weiteren Höhepunkt in der 50-jährigen Chor-Geschichte hervor.

Welches Werk hätte die Jubiläums-Stimmung besser zum Ausdruck gebracht als das Te Deum für Soli, Chor und Orchester von Vincenzo Righini, einem Zeitgenossen von Mozart. «Das Te Deum von 1810 zeigt den dramatisch begabten Opernkomponisten: Er verknüpft abwechslungsreiche kürzere und längere Teile in verschiedenen Tonarten durch dramatische und effektvolle Übergänge», sagt Rüegge. So durften Paukenschläge zur Betonung der Heiligkeit und der Grösse Gottes nicht fehlen.

Rüegge holt Rosetti wieder ins Rampenlicht

Diesem Werk voran ging die Messe in F-Dur von Antonio Rosetti. Nach dessen Tod geriet das Werk in Vergessenheit. Rüegge ist es zu verdanken, dass 2017 erstmals das «Halleluja» von Rosetti wieder aufgeführt wurde. Dieses Jahr war es eine weitere Trouvaille aus dem umfangreichen Schaffen dieses Komponisten.

Solisten, Chor und Orchester bildeten im Jubiläumskonzert eine selten gehörte Einheit, über weite Strecken sogar Innigkeit. Als Solisten wirkten Alexa Vogel, Sopran, Barbara Hensinger, Alt, Reto Hofstetter, Tenor, Patrick Oetterli, Bass, mit.

Den Zuhörern hat es gefallen. «Es war ein seltenes Hörerlebnis», meinten Besucher danach. «Sehr gut gewählte Tempi; man hatte Zeit der Musik zu folgen», sagte ein anderer. Die Freude und Begeisterung aller Mitwirkenden seien spürbar gewesen.

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