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Der schönste private Rosengarten befindet sich in Hauptwil

Zum zehnten Mal fand im Rahmen der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche der Wettbewerb «Schönster privater Rosengarten» statt. Gewonnen haben dieses Jahr Vreni und Bernhard Bühler aus Hauptwil.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Bernhard und Vreni Bühler in ihrem preisgekrönten Rosengarten in Hauptwil. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Bernhard und Vreni Bühler in ihrem preisgekrönten Rosengarten in Hauptwil. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Zwischen den roten Rosen und dem violetten Lavendel herrscht munteres Treiben. Die ersten Schmetterlinge flattern an diesem Morgen von einer Blüte zur andern. Vielleicht zieht sie der frische Blumenduft an, vielleicht aber auch die Tatsache, dass es sich hier um ein ganz besonders schönes Plätzchen handelt. Die Farbpalette ist riesig, unzählige Blumen – vor allem Rosen – sind in diesem Garten zu bestaunen.

Bei der ersten Teilnahme gleich gewonnen

Nicht zu übersehen ist auch eine schwarze kunstgeschmiedete Rose auf dem Gartentisch. Es ist die Anerkennung für die Gestaltung und Pflege des wunderbaren Rosengartens. Bereits zum zehnten Mal wurde anlässlich der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche der schönste private Rosengarten prämiert. Gewonnen haben heuer Vreni und Bernhard Bühler aus Hauptwil. Sie haben sich zum ersten Mal an diesem Wettbewerb beteiligt. «Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen könnten», sagt Vreni Bühler mit strahlenden Augen. Es sei wirklich ein ganz besonderer Moment gewesen, als sie nichts ahnend von ihrem Erfolg erfahren hätten.

Rosen sprechen verschiedene Sinne an

Vreni und Bernhard Bühler wohnen seit bald 40 Jahren im Rebrain in Hauptwil. Den Garten mit seiner immensen Blumenvielfalt, dem einladenden Teich und den lauschigen Sitzplätzen haben Bühlers in Eigenregie angelegt. In all den Jahren sei er stetig gewachsen. «Dieses Rosenbeet haben wir, seit wir hier wohnen. Es war das erste Projekt in unserem Garten», erklärt Bernhard Bühler und zeigt auf das Beet mit seiner Lieblingsrose, einer zinnoberroten Beetrose namens ‹Chorus›.

Vreni und Bernhard Bühler erzählen, dass ihnen nicht nur das edle Aussehen der Rosen gefalle, sie mögen auch die Düfte. Bernhard Bühler riecht am Rosenbäumchen ‹Leonardo da Vinci›, einer Rose mit einem besonders intensiven Duft. Die Hauptblüte sei zwar schon vorbei, meint er. Doch dem Betrachter zeigt sich in diesem Garten noch immer eine herrliche Rosenpracht. Bühlers könnten sich ein Leben ohne Blumen gar nicht vorstellen. «Blumen gehören zu uns, ein Blumensträusschen steht immer auf unserem Tisch», sagt Vreni Bühler und lacht.

Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber

Nebst unzähligen Rosen blühen auch viele andere Blumen um die Wette, beispielsweise Hortensien, Roter Sonnenhut und Lilien. Man spürt es: Die beiden sind nicht nur Rosenkenner, sie sind leidenschaftliche Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber zugleich. In ihrem Werk steckt viel Herzblut. Der Besuch der Rosen- und Kulturwoche steht jedes Jahr auf ihrem Programm. «Das gehört zum Sommer, und der Kauf einer neuen Rose an diesem Anlass meistens auch», führt Vreni Bühler aus. Dieses Jahr haben sich die beiden eine weitere rote Kletterrose gegönnt.

Eigentlich sei ihr Garten fertig angelegt, aber ein paar kleinere Projekte schwirren trotzdem noch durch die Köpfe der zwei Hobbygärtner. Vreni und Bernhard Bühler sind sich einig: «Der Garten bedeutet uns sehr viel. Er bietet Erholung und ist unsere Oase zum Auftanken.»

So viele Teilnehmer wie noch nie

Insgesamt 19 private Rosengärten konnten 2018 anlässlich der Rosen- und Kulturwoche bewertet werden – die grösste Beteiligung, die es jemals gab. Kriterien waren unter anderem die Rosenvielfalt, die Gartenpflege sowie der Gesamteindruck. «Bühlers Garten war in allen Kriterien in der Spitzengruppe vertreten, Konzept und Philosophie waren klar erkennbar», sagt OK-Präsident und Jurymitglied Bernhard Bischof. Die Jury bestand aus Irène Schneider, Präsidentin der Gesellschaft Schweizerischer Rosenfreunde (Regionalgruppe Thurgau), Bernhard Bischof, OK-Präsident der Rosen- und Kulturwoche, sowie Reto Egger, Stadtgärtner von Bischofszell.

Die Rangliste des diesjährigen Wettbewerbs

1. Platz: Vreni und Bernhard Bühler (Hauptwil), 2. Platz: Silvia Ko- cherhans (Bischofszell), 3. Platz: Thomas Stark (Hohentannen), 4. Platz: Erika Singer (Bischofszell), 5. Platz: Gabi u. Ernst Schenk (Zihlschlacht) sowie Margrit und August Egli (St. Pelagiberg), Esther Rüfenacht (Hohentannen), Edith Kellenberger (Bischofszell), Nadin und Lukas Steiner (Bischofszell), Marianne Keller (Bischofszell), Marlis und Peter Greminger (Bischofszell), Sylvia und Max Sprenger (Bischofszell), Louise und Emil Baumgartner (Hauptwil), Melitus Schmid (Halden), Elke und Max Hörler (Bischofszell), Hildi Wirth (Bischofszell), Andrea Gotsch (Bischofszell) Margrit und Jakob Stark (Schweizersholz), Christa Heyd (Bischofszell). (yal)

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