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Der runde Tisch zur Zukunft der Arboner Altstadt bringt keine Ergebnisse

Die Gegner und Befürworter des Projekts «Lebensraum Altstadt» finden keinen gemeinsamen Nenner. «Noch nie waren sich die Beteiligten so uneins», sagt Stadtpräsident Andreas Balg. Die Arbeit des Stadtrats wird somit schwierig.
David Grob
Die Aufwertung scheint in weite Ferne gerückt. (Bild: Max Eichenberger)

Die Aufwertung scheint in weite Ferne gerückt. (Bild: Max Eichenberger)

In einem waren sich Gegner wie Befürworter nach dem Nein zum Projekt «Lebensraum Altstadt» Ende September einig: Die Altstadt sollte aufgewertet werden. Schnell kam deshalb die Idee eines runden Tischs auf. Die relevanten Akteure sollten über die künftige Entwicklung der Altstadt diskutieren, so die Überlegung des Stadtrates nach der abgelehnten Vorlage. Stadtpräsident Andreas Balg wollte einen gemeinsamen Nenner als Basis für ein neues Projekt finden.

Stadtpräsident Andreas Balg

Stadtpräsident Andreas Balg

Nun zeigt sich nach dem Gespräch vom vergangenen Donnerstag, dass es diesen gemeinsamen Nenner nicht gibt. «Gegner wie auch Befürworter sind sich in ihren eigenen Lagern uneinig über die eigenen Ziele», sagt Balg. So etwa in der Verkehrsführung, bei der gemäss Balg die Vorschläge aus den Reihen der Projektgegner von der Schaffung einer Fussgängerzone bis zum Belassen beim Status Quo reichten.

Jeder für sich alleine

Der Stadtpräsident zeigt sich deshalb etwas ernüchtert über das Ergebnis des Gesprächs:

«Jeder einzelne zieht an seinem eigenen Strang und in eine eigene Richtung.»

Das Resultat sei Stillstand. Balg sieht die Gründe für diese Vielzahl an Meinungen und die Uneinigkeit in den eigenen Lagern im Abstimmungsresultat.

«Nun hofft jeder, seine eigenen Bedürfnisse maximal umsetzen zu können.»

Noch nie in den rund acht Jahren Arbeit am Projekt hätten sich die Involvierten so uneins gezeigt, meint Balg. Doch wie weiter? Der Stadtrat möchte zumindest erste Massnahmen ergreifen, die zwingend nötig sind. «Rund ein Drittel der Leitungen muss dringend saniert werden», sagt Balg. Auch die Strassensignalisation soll geringfügig angepasst werden. «Wir werden die genauen Massnahmen in der Stadtratssitzung vom kommenden Montag besprechen», sagt der Stadtpräsident.

Trotz des ernüchternden Resultates der Gespräche wertet Balg den runden Tisch als «wichtig und wertvoll». Die Nachbesprechung sei notwendig gewesen. Dennoch: Er möchte auf weitere Gespräche vorerst verzichten. «Bei einer solchen Uneinigkeit, erscheint mir das nicht sinnvoll.». Vor den Wahlen im Februar rechnet Balg deshalb nicht mit weiteren Schritten.

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