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Interview

Der Romanshorner Stadtratskandidat Roman Imhof möchte das Vertrauen in die Politik wieder aufbauen

Der Parteilose will die Hafenstadt mit den zur Verfügung stehenden Mitteln weiterentwickeln und seine Sozialkompetenzen nutzen.
Natascha Arsic
Der Romanshorner Stadtratskandidat Roman Imhof. (Bild: Andrea Stalder)

Der Romanshorner Stadtratskandidat Roman Imhof. (Bild: Andrea Stalder)

Roman Imhof, Sie sind in Bern geboren und aufgewachsen. Wieso hat es Sie vor zwölf Jahren nach Romanshorn verschlagen?

Ich fühle mich stark mit Romanshorn verwurzelt, da ich häufig die Schulferien bei meiner Grossmutter in Romanshorn verbracht habe. Auch meine ersten Ferienjobs hatte ich in Romanshorn im Seebad. Egal ob ich mich beruflich in der Westschweiz, in England, in Italien oder Libyen aufhielt, ich kam immer wieder gerne an den Bodensee. Es war für meine Familie und mich schon lange klar, dass wir früher oder später an dem Ort, wo meine Vorfahren sesshaft waren, landen werden.

Was motiviert Sie, jetzt für den Stadtrat zu kandidieren?

Als stolzer Romanshorner möchte ich engagiert mithelfen, den für mich schönsten Ort am Schweizer Bodenseeufer mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln weiterzuentwickeln. Mir ist es wichtig, dass die Romanshorner Stimmbürger eine Auswahl an Kandidaten haben, welche die Bevölkerung gleichberechtigt und breit gefächert im Stadtrat vertritt. Als gut integrierter Romanshorner verspürte ich in den letzten Jahren einen gewissen Unmut in Bezug auf einige Themen. Es wurde viel Energie aufgewendet, um Probleme zu bearbeiten, die im Vorfeld hätten behoben werden können oder gar nicht hätten aufkommen dürfen.

Weshalb steigen Sie als Parteiloser ins Rennen und welcher Partei stehen sie am nächsten?

Um die Ziele, die ich für Romanshorn verfolge, unabhängig und ohne Rücksichtnahme auf politische Interessen wahrnehmen zu können, sehe ich als Parteiloser einen Vorteil in der regionalen Ortspolitik. Es wird mir möglich sein, die für die Stadt beste Entscheidung zu favorisieren. Wie die GLP denke ich, dass sich eine umweltgerechte und nachhaltige Politik nicht über Verbote und Gebote erzwingen lässt und engagiere mich wie die CVP für eine gerechte Familienpolitik.

Was ist Ihrer Meinung nach die dringendste Angelegenheit, die Sie angehen würden?

Die Romanshorner Bevölkerung hat in den letzten Jahren immer wieder ihr Misstrauen gegenüber der Politik zum Ausdruck gebracht. Ich möchte mithelfen, dies zu korrigieren. Ist das Vertrauen verletzt, kann das ehrlichste Wort Zweifel auslösen.

Welches Ressort möchten Sie gerne übernehmen?

Mich interessieren mehrere Ressorts. Zwei davon werden voraussichtlich frei: das Ressort Gesundheit sowie Freizeit und Sport. Bei beiden wäre der Kontakt zur Bevölkerung wichtig und ich könnte meine Sozialkompetenzen gut nutzen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie, gehe fischen und holzen, fahre Velo und Ski, reise gerne und besuche auch öfters Eishockey- und Fussballspiele. Auch geniesse ich gute Gastronomie und spiele gerne Pétanque.

Zur Person

Roman Imhof ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er absolvierte eine Ausbildung als Luftverkehrsangestellter und arbeitet als Security Manager bei SWISS International Air Lines. 2015 wurde er vom Stadtrat in die Feuerwehrkommission gewählt und übernahm gleichzeitig das Fourieramt bei der Feuerwehr. Auch sitzt er seit mehreren Jahren im Bürgerrat. Imhof ist zudem Vizepräsident der Stiftung Maria Marghareta Huldi und engagiert sich als Oberklaus bei der Freien Klausaktion.

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