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Interview

Der Romanshorner Stadtratskandidat Philipp Gemperle will ganz genau hinschauen

Der FDP-Mann Philipp Gemperle kandidiert für den Romanshorner Stadtrat. Er möchte sich für eine adressatengerechte Kommunikation einsetzen und die Eigenverantwortung stärken.
Markus Schoch

Philipp Gemperle, Sie wollen Romanshorn gestalten, und nicht verwalten. In welchem Ressort möchten Sie der Stadt Ihren Stempel aufdrücken?

In meinem Beruf habe ich mich stets mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigt. Ich bin sehr vielseitig interessiert und arbeite mich auch gerne in mir unbekanntere Themen ein. Ich sehe in jedem Ressort Gestaltungsmöglichkeiten.

Wo sehen Sie in Romanshorn den grössten Handlungsbedarf?

Vieles hat sich in den letzten Jahren verbessert, vieles ist gut aufgegleist. Der Stadtrat hat in der letzten Zeit den Draht zur Bevölkerung aber ein bisschen verloren. Da könnte ich als Kommunikationsfachmann sicherlich etwas zur Verbesserung beitragen.

Um Projekte zum Fliegen bringen zu können, sei ein enger Austausch auf Augenhöhe mit der Bevölkerung nötig, sagen Sie. Politisiert der heutige Stadtrat über die Köpfe der Menschen hinweg?

Nein. Der Stadtpräsident, die Stadträtinnen und Stadträte sind präsent und bieten sich für Diskussionen an. Das habe ich selbst mehrfach erfahren. Es geht um eine adressatengerechte Kommunikation: Wo und wie holt man die Leute ab, dass sie die Entscheide und Entwicklungen nachvollziehen können?

Gesunde Finanzen sind Ihnen wichtig. Wo wollen Sie den Hebel ansetzen?

Menschen, die bereits mit mir zusammengearbeitet haben, wissen, dass ich ganz genau hinschaue. Die Finanzen müssen effizient eingesetzt werden. Der Einsatz eines Frankens bringt meist irgendetwas, manchmal so viel wie 5 Franken, manchmal so viel wie 10 Rappen. Das muss man bei jedem Entscheid immer kritisch hinterfragen und dann auch mal eine an sich gute Idee wieder fallen lassen.

Sie haben sich in Ihrer Ansprache zum 1. August 2016 darüber geärgert, dass sich die Politik überall einmischt und jedes kleinste Detail regelt. Ihrer Meinung nach müssten die Menschen wieder mehr Selbstverantwortung übernehmen. Was kann man von Ihnen in dieser Beziehung als Stadtrat erwarten?

Die Romanshornerinnen und Romanshorner können von mir erwarten, dass ich einem Verbot, einer neuen Regelung, einer Einschränkung nur zustimme, wenn es absolut notwendig ist. Ich bin überzeugt, dass eine möglichst grosse Eigenverantwortung zu den besten Lösungen und zur grössten Zufriedenheit führt.

Wie tankt Philipp Gemperle in der Freizeit seine Batterien auf?

Kinder sind das effektivste Batterieladegerät. Sie zwingen einen, nicht dauernd auf das Handy zu schauen und sich der wirklich wichtigen Dinge im Leben bewusst zu werden.

Zur Person

Philipp Gemperle ist 33 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern: Er hat Politikwissenschaft/Publizistik an der Universität Zürich studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Gemperle arbeitete zuletzt als Radiojournalist beim Regionaljournal Ostschweiz und ist jetzt Leiter Kommunikation der Stadt Wil. Er war Mitglied im OK des Thurgauer Kantonalturnfest Romanshorn, sass im Vorstand des Thurgauer Turnverband und präsidierte den Turnverein Uttwil.

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