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Interview

Der Romanshorner Stadtratskandidat Alban Imeri sagt: «Ich sitze als einziger im Grossen Rat»

Alban Imeri (SP) möchte sich um die Finanzen der Hafenstadt kümmern sowie ein Stadtzentrum definieren und ausbauen.
Natascha Arsic
Alban Imeri kandidiert für den Romanshorner Stadtrat. (Bild: Andrea Stalder)

Alban Imeri kandidiert für den Romanshorner Stadtrat. (Bild: Andrea Stalder)

Alban Imeri, warum wollen Sie in den Stadtrat?

Die Stadtregierung hat in letzter Zeit an Vertrauen verloren und mit den vielen Rücktritten kommt es zu einer grossen Erneuerung. Ich bin überzeugt, dass ich die Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringe, um die künftigen Herausforderungen im Stadtrat anzupacken. Ich bin konsensorientiert, emphatisch und sitze als einziger Stadtratskandidat auch im Grossen Rat. Da der Grossteil der Ausgaben durch übergeordnetes Recht vorgegeben wird, kann ich mich für den Stadtrat und mein Ressort im Grossen Rat persönlich einsetzen.

Ab Februar treten Sie eine neue Arbeitsstelle an. Lässt sich dies mit dem Amt eines Stadtrates zeitlich vereinbaren?

Die berufliche Neuorientierung hat mir die Stadtratskandidatur überhaupt erst ermöglicht. Unter der alten beruflichen Situation wäre ich nicht sicher gewesen, ob ich die zusätzliche Belastung tragen kann. Bei der neuen Arbeitsstelle habe ich ein 80% Pensum erhalten und werde bei Bedarf Home-Office machen können, falls ich tagsüber zwischendurch an eine Sitzung muss. Diese Ausgangslage lässt sich bestens mit dem Stadtrat vereinbaren.

War der Wechsel von der BDP zur SP vor drei Monaten eine strategische Entscheidung, um so womöglich ihre Wahlchancen zu erhöhen?

Unabhängig vom Parteiwechsel wäre eine Stadtratskandidatur nicht möglich gewesen, hätte ich die Arbeitsstelle nicht gewechselt. Die Kandidatur hängte also in erster Linie von der beruflichen Situation ab und diese hat sich erst geändert, nachdem der Parteiwechsel feststand. Zum Zeitpunkt des Parteiwechsels war die Stadtratskandidatur noch nicht beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Parteizugehörigkeit beim Entscheid über eine Kandidatur zudem keine grosse Rolle gespielt, da es lange Zeit danach aussah, als würde es kaum eine Kampfwahl geben.

Was sind Ihrer Meinung nach die zwei dringendsten Angelegenheiten, die Sie in Angriff nehmen würden?

Die neue Stadtregierung muss weiterhin an den Finanzen arbeiten, damit Romanshorn nicht in eine starke negative Abwärtsspirale gerät. Der zweite Punkt wäre die konkrete Definierung und der Ausbau eines Stadtzentrum in Romanshorn. Unsere Stadt hat mit dem Huebzelg, der Alleestrasse und dem Hafen kein eindeutiges Stadtzentrum.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit geheiratet und verbringe viel Zeit mit der Familie und meiner Frau. Wir sind regelmässig auf unseren Fahrrädern unterwegs und ich bin Mitglied der Romanshorner Integrationsgruppe «Integro». Zudem sitze ich auch im Grossen Rat

Zur Person

Alban Imeri ist 28 Jahre alt und verheiratet. Er schloss eine Lehre als Polymechaniker mit Berufsmatura ab. Danach absolvierte er ein Bachelorstudium in Maschineningenieurwissenschaften an der ETH Zürich und arbeitete zuletzt als Testingenieur bei der Thyssenkrupp Presta AG. Ab Februar wird Imeri als Junior Account Manager bei der Ricoh Schweiz AG tätig sein. Er ist seit 2015 Mitglied der Romanshorner Integrationsgruppe «Integro» und seit 2016 Mitglied des Kantonsrates.

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