Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Romanshorner Stadtpräsident kocht stundenlang Sugo

David H. Bon sollte mehr schlafen. Das sagt ihm die Mutter schon seit seiner Jugend. Ausserdem ist er leidenschaftlicher Segler und hört noch Schallplatten.
Maria Keller
Der Romanshorner Stadtpräsident David H. Bon posiert am Hafen. (Bild:Donato Caspari)

Der Romanshorner Stadtpräsident David H. Bon posiert am Hafen. (Bild:Donato Caspari)

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt?

Das Budget der Stadt Romanshorn, weil das unser wichtigstes Geschäft im Jahr ist.

Warum wollen Sie unbedingt in Romanshorn wohnen und nirgendwo anders?

Ich schätze die Lebensqualität und Übersichtlichkeit unserer Stadt. Als passionierter Segler geniesse ich den See und profitiere von den guten ÖV-Verbindungen.

Wenn Sie den Thurgau verlassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Ins Engadin oder an die Nordwestküste Frankreichs. Realistischerweise aber wohl wieder ins Züribiet.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Ein kleines Waldstück mit Säntisblick nahe von Erlen, zu dem ich einen familiären Bezug habe.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Nicht zu viel darüber nachdenken.

Haben Sie ein Morgenritual? Und wie sieht es aus?

Dreimal den Snooze-Knopf drücken.

Können Sie kochen? Was wäre Ihr aufwendigstes Gericht, das Sie zubereiten können?

Natürlich. Und zwar ewig köchelnde Sugos und meine eigene Salatsauce.

Wie lautet Ihr Restaurant-Tipp?

Für indisches Essen das «Schäfli Romanshorn», das leider nicht ganzjährig geöffnet ist. Für Feinschmecker den «Ruggisberg» in Lömmenschwil.

Bratwurst mit oder ohne Senf?

Die habe ich schon in Zürich ohne Senf gegessen. Braucht es nicht.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Spaghetti Bolognese.

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Kann mich nicht erinnern, das muss schon mehr als zwölf Jahre her sein.

Und was in einem Thurgauer Laden?

Einen Fotoapparat und grad eben Zahnpasta und Shampoo.

Was hören Sie im Auto?

Ganz unterschiedlich, je nach Stimmung – oft Americana, Country oder Jazz, auch ab Kassette. Mein Schweizer Tipp: Hank Shizzoe.

Ihr erster Traumberuf war?

Lokomotivführer.

David H. Bon am Romanshorner Bahnhof. (Bild: Donato Caspari)

David H. Bon am Romanshorner Bahnhof. (Bild: Donato Caspari)

Warum ist daraus nichts ge­worden?

Hat mir nach der Matura zu lange gedauert, bis ich mal den Gotthard hätte fahren dürfen. So ging ich erst mal Lastwagen fahren.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Eine Wasserwaage zur perfekten Ausrichtung meines Plattenspielers.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Ich fühle mich so alt wie ich bin und geniesse die Vorteile der jeweiligen Lebensphase, so wie sie sich ergeben.

Haben Sie ein Lieblingstier, und was bewundern Sie daran?

Katzen. Sie leben ihren eigenen Rhythmus und dürfen so lange schlafen, wie sie wollen.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Meinen Hausschlüssel.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Auf das Ausschlafen und ausgiebiges Zeitungslesen, insbesondere das Feuilleton.

Wonach schmeckt Glück?

Nach einem feinen, kleinen Überraschungsessen, das meine Frau zubereitet hat.

Was schätzen Sie an Ihrer Partnerin besonders?

Ihre Offenheit und fröhlich-humorvolle Natur.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Fussball.

Lügen Sie manchmal?

Nein, aber ich erzähle nicht immer alles, was ich weiss.

Was liegt auf Ihrem Nachtisch?

Verschiedene Bücher, die ich noch nicht lesen konnte.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einen Tag tauschen?

Ich möchte lieber nicht tauschen, man weiss ja nie, was man hinter den Kulissen antrifft.

Haben Sie ein Vorbild?

Ich nehme mir Menschen zum Vorbild, welche Dinge mit Passion und aus innerem Antrieb machen und in ihrem Leben selber einen Sinn finden. Egal, ob sie Strassen wischen, eine Unternehmung führen, Familienperson oder Künstler sind.

Mit wem würden Sie gerne eine Flasche Wein trinken?

Mit einem guten Freund, der leider sehr weit weg wohnt.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Als Kellner. Ich könnte mir die Bestellungen nicht merken und würde beim Servieren die eine Hälfte auf dem Weg zum und die andere am Tisch selbst verschütten. Es wäre aber vielleicht amüsant, mir zuzuschauen.

Was möchten Sie in diesem Leben noch machen?

So viel Zeit wie möglich mit meiner Frau geniessen. Und einmal über den Atlantik segeln vielleicht.

Wann haben Sie zuletzt ein Open-Air-Konzert besucht?

Vor zwei Jahren waren wir am «Rock the Ring» in Hinwil eingeladen und dieses Jahr natürlich wieder das Sommernachtsfest in Romanshorn.

Zur Person

David H. Bon (Jahrgang 1967) ist seit dem 1. Juni 2011 Stadtpräsident von Romanshorn und kandidiert für eine dritte Amtszeit. Der begeisterte Segler und Musikliebhaber ist in Regensberg (ZH) aufgewachsen. Im Rahmen eines Nachdiplomstudiums machte er einen Master of Business Administration (MBA). Er ist verheiratet und arbeitete zuletzt bei HP.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

«So what?»

Wer soll Ihre Rolle spielen?

Das sollen die Coen-Brüder als Regisseure entscheiden.

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

Dass ich mehr schlafen soll. Das sagte sie aber schon in meiner Jugend.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn ...

... meine Frau gesund vom Arbeiten nach Hause kommt.

Geld ist kein Problem: Welches Auto würden Sie sich kaufen?

Ich fahre einen 20 Jahre alten Volvo, der läuft wie neu. Das genügt. Ich bevorzuge Heckantrieb und ordentlich Hubraum.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Dinge manchmal etwas zu ernst zu nehmen.

Und welche von Ihrer Mutter?

Mich schnell auf eine neue Situation einstellen zu können.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.