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Der Präsident des Bezirksgerichts Arbon tritt kürzer

Ralph Zanoni stellt sich im kommenden Februar nur noch als Bezirksrichter zur Wahl. Mirjam Trinkler will seine Nachfolgerin werden.
Markus Schoch
Ralph Zanoni ist sei 20 Jahren Präsident des Bezirksgerichts Arbon. (Bild: Max Eichenberger)

Ralph Zanoni ist sei 20 Jahren Präsident des Bezirksgerichts Arbon. (Bild: Max Eichenberger)

Ralph Zanoni ist eben 61 geworden und möchte in seinen letzten Berufsjahren Verantwortung abgeben. Im nächsten Februar stellt er sich deshalb nicht mehr als Präsident des Bezirksgerichts Arbon zur Verfügung, sondern kandidiert nur noch als Berufsrichter mit einem 60-Prozent-Pensum.

Nach 20 Jahren im Amt sei der Zeitpunkt gekommen, die Führung in jüngere Hände zu geben und so «einen kontinuierlichen Übergang»sicherzustellen, schreibt der parteilose Zanoni in einer Mitteilung an die Adresse der Bezirkspartei-Präsidenten beziehungsweise den Vorsitzenden der Interpartei. Im Fall der Wahl werde er die Amtsperiode voraussichtlich nicht beenden, sondern spätestens mit 65 Jahren zurücktreten - voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2023.

Silke Sutter Heer soll Vizepräsidentin werden

Die vier Berufsrichter am Bezirksgericht haben sich einstimmig auf folgende Lösung geeinigt. Mirjam Trinkler (SVP) soll Nachfolgerin von Zanoni werden. Sie arbeitet seit 2011 als Richterin in Arbon und bekleidet seit 2016 das Amt der Vizepräsidentin. Im Moment absolviere sie den Führungslehrgang des Kantons Thurgau. Sie sei wegen all dem prädestiniert dafür, in seine Fussstapfen zu treten, schreibt Zanoni.

Silke Sutter Heer (FDP) stehe nicht zur Verfügung. «Sie hat ausdrücklich auf das Amt verzichtet», schreibt Zanoni. Sutter Heer sei jedoch als Vizepräsidentin vorgesehen. Weil Zanoni sein Pensum reduzieren will, soll Marco Carletta (CVP) seines von 70 auf 90 Prozent aufstocken können. Carletta war im letzten Mai als Nachfolger von Dominik Diezi gewählt worden.

Abegglen und Läuchli-Plüer kandidieren nicht mehr

Von den Laienrichtern treten Ralph Brunner (SVP), Matthias Burri (FDP) und Gabriela Senn (CVP) nochmals an. Inge Abegglen (SP) verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Die beiden Ersatz-Laienrichter Daniela Di Nicola (SVP) und Migg Oswald (CVP) wollen weiter machen, Verena Läuchli-Plüer stellt sich nicht mehr zur Verfügung.

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