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Der Präsident der evangelischen Kirche Arbon will das Angebot überprüfen

Die Kirche will nicht an den Mitgliedern vorbei disponieren. Das betont der Präsident Robert Schwarzer bei der Versammlung der evangelischen Kirchengemeinde.
Hedy Züger

Wird sich die evangelische Kirchgemeinde Arbon 2020 verändern, etwa auch im Zusammenhang mit der Pensionierung von Pfarrerin Angelika Grewe? Dieser Frage ging Präsident Robert Schwarzer an der Versammlung der evangelischen Kirchgemeinde nur kurz nach, da eigens dafür vergangene Woche ein Informationsabend veranstaltet worden war. Schwarzer sagte am Sonntag zur Versammlung: «Wir überprüfen unsere Angebote, das braucht es von Zeit zu Zeit. Wir wollen nicht an unseren Mitgliedern vorbei disponieren.»

Robert Schwarzer: Präsident evangelische Kirche Arbon

Robert Schwarzer: Präsident evangelische Kirche Arbon

Die relativ vielen Kirchenaustritte über einen Zeitraum von dreissig Jahren veranlassten die Behörde zur Frage, was sie besser machen oder neu aufbauen könnte. «Damit sich die Leute wohlfühlen und bei uns bleiben wollen», sagte Schwarzer. Doch etwas bleibe gleich: Die Verkündigung. Die Menschen würden bei der Kirche zu allen Zeiten Trost und Halt suchen.

Orgel zur Hälfte gerettet

Das Ziel, für die «verlorenen Klänge» der Orgel, 120000 Franken zu sammeln, sei zur Hälfte erreicht, sagte Kirchenvorsteherin Ursula Gentsch. Kleine und grosse Summen seien von kleinen und grossen Leuten beigesteuert worden. Es finden weitere Benefizkonzerte statt, um das Instrument klanglich in die ursprüngliche Richtung zurückführen zu können.

Das Schicksal des ehemaligen Alters- und Pflegeheims entscheidet sich im Herbst

Zur rund 7500 Quadratmeter grossen Liegenschaft des ehemaligen Alters- und Pflegeheims an der Romanshornerstrasse 44, welche im Baurecht ausgeschrieben worden war, informierte die Kirchenvorsteherin Karin Brand. Die Behörde habe die Angebote darauf geprüft, ob die Kriterien eingehalten und sozial verträgliche Ziele gewährleistet werden. Im Herbst wird an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung über den Baurechtsvertrag für das geeignete Projekt entschieden. Die ganze Abwicklung entspreche demokratischem Vorgehen, antwortete Schwarzer einem Kirchbürger, der am liebsten selber an der Evaluation der eingetroffenen Projekte mitgewirkt hätte.

Rechnung einstimmig genehmigt

Über den Vorschlag von 194870 Franken in der Rechnung des vergangenen Jahres freuten sich zuerst Pfleger Peter Roth und Rechnungsführerin Regula Köchli, dann die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger: Sie reagierten auf den Gewinn und die vorgeschlagene Verwendung mit einem einstimmigen Ja. Die Versammlung und der vorausgegangene Gottesdienst beanspruchten je dreiviertel Stunden.

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