Wasserball
Titelhalter greift erneut zum Titel: Der SC Kreuzlingen erreicht souverän den Playoff-Final

Kreuzlingens NLA-Wasserballer zeigen im dritten Halbfinalspiel zu Hause gegen Carouge zwei unterschiedliche Seiten. Dennoch dominieren sie auch diese Partie und gewinnen schliesslich 18:7.

Matthias Hafen
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Kreuzlingens Captain Robin Pleyer (am Ball) führte sein Team mit sechs Treffern souverän zum dritten Sieg im dritten Halbfinalspiel gegen Carouge.

Kreuzlingens Captain Robin Pleyer (am Ball) führte sein Team mit sechs Treffern souverän zum dritten Sieg im dritten Halbfinalspiel gegen Carouge.

Mario Gaccioli

Kalt lief es den Kreuzlingern im dritten Halbfinalspiel gegen Carouge nur einmal den Rücken runter. Dann, als die Spieler nach vier Vierteln und dem 18:7-Heimsieg aus dem warmen Becken stiegen und die Lufttemperatur von unter 15 Grad spürten. Zuvor hatte sich die Mannschaft von Trainer Sirko Roehl gegen den Aussenseiter aus Genf problemlos für den Playoff-Final qualifiziert.

Die Best-of-5-Halbfinalserie entschied der SCK gleich mit 3:0 zu seinen Gunsten. Doch zeigte sich in den beiden Spielen im Freibad Hörnli, dass Carouge nicht wirklich ein Gradmesser ist, für das was Kreuzlingen im Final ab dem Donnerstag, 22. Juli erwartet. Dann heisst der Gegner höchstwahrscheinlich Lugano, wie schon 2019 beim Triumph der Thurgauer. Und die Tessiner, in diesem Jahr unangefochtener Qualisieger, sind auf Revanche aus.

Zur Halbzeit war die Partie entschieden

Am Dienstagabend gegen Carouge reichte dem SC Kreuzlingen eine durchzogene Leistung zum Einzug in den Playoff-Final. Sehr sehenswerte, hochklassige Aktionen wechselten sich mit Ungenauigkeiten und einem gewissen Schlendrian ab. Mit 4:2, 4:2 und nochmals 4:2 schüttelte das Heimteam den inferioren Gegner dennoch konstant ab. Carouge war dem Exploit nur beim 4:5 zu Beginn des zweiten Viertels nahe. Als der SCK danach bis zur Halbzeitpause auf 8:4 erhöhte, war die Partie gelaufen. Wirklich Mühe bekundete der Titelverteidiger nur mit den Weitschüssen von Kiriakos Pontikeas. Praktisch von der Spielfeldmitte abgefeuert landeten die mehrmals im Tor des ansonsten tadellosen Luka Gjulaj, der im Playoff erstmals Duje Jelovina ersetzte.

Pleyer sticht aus starkem Kollektiv heraus

Acht von 13 Kreuzlinger Spielern reihten sich unter die Torschützen, Robin Pleyer stach mit sechs Treffern aus dem starken Kollektiv heraus. Dieses ausgeglichene Kader und die Tatsache, dass die Thurgauer noch nicht ihr volles Potenzial abgerufen haben, macht den Titelhalter auch heuer wieder zu einem Titelanwärter.

Kreuzlingen – Carouge 18:7 (4:2, 4:2, 4:2, 6:1)

Hörnli – SR Simon/Wocik.
Kreuzlingen: Gjulaj; Albers (1), Petrovic (2), N. Dudler, Geiser (2), M. Herzog (2), J. Herzog, Y. Herzog (1), G. Rickenbach, Frei (2), Pleyer (6), Carballo (2), F. Rickenbach.
Carouge: P. Gazzini; T. Gazzini (1), Catillaz, Karamustafa, Malaspinas (2), Pontikeas (2), Maréchal, Bechir, Baertschi, Rota, Pirat (2).
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Y. Dudler (verletzt) Jelovina und Buob (beide überzählig). Carouge ohne Blary (verletzt).

Kreuzlingen gewinnt die Best-of-5-Serie mit 3:0 Siegen und qualifiziert sich für den Playoff-Final.

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