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Der Osterfrieden der Kreuzlinger Katholiken

In der Kirchgemeinde stehen die Zeichen auf Versöhnung. Behörde und Pfarreileitung haben sich mit den Kritikern vom Verein «Puls 2000» ausgesprochen. Sie wollen nun das Kriegsbeil begraben
Urs Brüschweiler
Kirchturm der Basilika St. Ulrich in Kreuzlingen. Der Weg zum friedvollen Miteinander unter ihrem Dach lugt hervor. (Bild: Reto Martin)

Kirchturm der Basilika St. Ulrich in Kreuzlingen. Der Weg zum friedvollen Miteinander unter ihrem Dach lugt hervor. (Bild: Reto Martin)

«Ein Schritt in Richtung Frieden in der katholischen Kirchgemeinde», so lautet der Titel der Medienmitteilung, welche am Mittwoch der Karwoche versandt wurde. Ihr Inhalt kommt unerwartet, lässt aber Hoffnungen aufkeimen. Es könnte der Anfang vom Ende der seit Jahren andauernden Grabenkämpfe und Streitereien um die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen sein.

Die Pfarreileitung und die Kirchenvorsteherschaft haben sich mit dem Vorstand des Vereins Puls 2000 zu einer Aussprache getroffen, heisst es. «Dabei wurde festgehalten, das Vergangene ruhen zu lassen und gemeinsam nach vorne zu schauen.»

Schlussstrich unter die Vergangenheit

Pfarradministrator Pater Jan Walentek und Kirchenpräsident Beat Krähenmann hätten zu dem Treffen eingeladen, stattgefunden hat es am 11. April. Am Tisch sassen die Kirchenvorsteherschaft, die pastorale Leitung sowie der Vorstand des Vereins Puls 2000. Als Mediator des Gesprächs fungierte auf Empfehlung des Bistums Matthias Ball vom Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand gemäss Mitteilung «die gemeinsame Unterstützung für ein lebendiges Pfarreileben in St. Ulrich und St. Stefan». Die drei Parteien hätten sich darauf geeinigt, dass man unter die Vergangenheit einen Schlussstrich zieht und den Blick sowie alle Bemühungen nach vorne richten will. «Dies wird im gegenseitigen Respekt passieren.»

Gegenseitige Kritik soll weiter möglich bleiben

Der Verein «Puls 2000» werde als eigenständiger Verein akzeptiert. Eine gegenseitige kritische Beurteilung soll auch in Zukunft möglich bleiben, werde sogar begrüsst, heisst es weiter. Das werde helfen, konstruktive Lösungen zu finden. Ein weiterer wichtiger Punkt der Abmachung sei der Austausch der Jahresprogramme. Zu diesem Zweck würden noch entsprechende Ansprechpersonen benannt. So könnten mögliche Synergien gefunden werden.

Für alle Parteien sei die Kommunikation eines der wichtigsten Anliegen. Um diese zu verbessern und die richtigen Kanäle dafür zu definieren, werden sich die drei Gruppen in den nächsten Wochen wieder zusammensetzen. Die Mitteilung endet mit dem Bekenntnis, dass sich alle Beteiligten über die bis jetzt gemeinsam erreichten Ziele freuten.

«Wir hoffen dadurch die christliche Botschaft von Ostern nicht nur zu hören, sondern auch zu leben.»

Weiterführende Aussagen als in der Mitteilung wolle man nur nach gemeinsamer Absprache machen, hiess es gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

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