Der neue Mann für die Kreuzlinger Schulhäuser

Die Schule Kreuzlingen hat die viel diskutierte Stelle des Liegenschaftenverwalters mit Nicola Maimone besetzt.

Urs Brüschweiler
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Schulpräsidentin Seraina Perini stellt ihren künftigen Immobilien-Fachmann Nicola Maimone vor.

Schulpräsidentin Seraina Perini stellt ihren künftigen Immobilien-Fachmann Nicola Maimone vor.

(Bild: Donato Caspari)

Jetzt werden Pflöcke eingeschlagen. Seit dem 1. Mai ist Seraina Perini im Amt als Kreuzlinger Schulpräsidentin. Dass unter ihrer Führung ein frischer Wind weht, konnte man bereits feststellen. Am Dienstagnachmittag lud sie nun die Medien ein, um über anstehende Veränderungen in der Schule Kreuzlingen zu informieren.

Perini stellt den neuen Leiter Liegenschaften vor. Nicola Maimone aus Tägerwilen wird die neu geschaffene Stelle am 1. Januar antreten. In den vergangenen Wirren um das Kreuzlinger Schulpräsidium war das Bedürfnis, dass sich bei der Schulverwaltung jemand vollamtlich um das riesige Immobilien-Portfolio kümmert, immer wieder diskutiert worden. Und nun ist er also da: «Ich freue mich wahnsinnig, dass wir nun einen ausgewiesenen Fachmann haben», sagt Seraina Perini.

Einerseits sei sie froh, dass die vielen Liegenschaften der Schule und die zahlreichen anstehenden Bauprojekte nun von professioneller Hand verwaltet werden, andererseits könne sich auch Facility-Manager Markus Meister nun wieder auf seine eigentliche Aufgabe, den Gebäudeunterhalt, fokussieren.

Legislaturziele für Verwaltung und Pädagogik

Die beiden Behörden, Primarschule und Sekundarschule, hatten sich Anfang November zu einer Klausurtagung getroffen und dabei Ziele bis zum Ende der laufenden Legislatur im Sommer 2021 gesteckt. Sechs Schwerpunkte stellt Seraina Perini nun vor.

  • Nebst dem Aufbau einer Abteilung für Liegenschaften sind dies im Bereich Administration:
  • die Reorganisation der Verwaltung mit Unterstützung einer externen Beratungsfirma
  • und die Schaffung einer Stabstelle IT.

«Natürlich haben wir auch im Bereich Pädagogik einiges vor», sagt Perini.

  • Die Behörde habe den Schulleitungen der Primarschule den Auftrag erteilt, die Zyklusorientierung im Zeitraum 2020 bis 2023 gestaffelt in allen Primarschulzentren einzuführen.
  • Unter dem Stichwort «Lernen im Zentrum» figuriert ein weiterer Schwerpunkt in den Legislaturzielen: Facharbeitsgruppen erarbeiten schulzentrumsübergreifende Studien, auf der Primarstufe zum Thema «altersgemischte Klassenstrukturen und Weiterentwicklung Förderkonzept», auf der Sekundarstufe zum Thema «Einbezug der Digitalisierung und Weiterentwicklung Förderkonzept».
  • Im Auge haben die Behörden zudem die zunehmende Zahl von Kindern, die nach der Einschulung kaum beschult werden können. Eine Kommission soll nun Lösungsansätze suchen und prüfen.
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