Der neue Märstetter Pfarrer ist ein Einheimischer

Die Kirchgemeindeversammlung hat am Sonntag Tobias Arni ins Amt gewählt. Er folgt auf Pfarrer Karl F. Appl, der im kommenden Sommer in Pension geht.

Werner Lenzin
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Kirchenpräsident Martin Rutschmann, der neue Pfarrer Tobias Arni und Pfarrwahlkommissions-Präsident Christian Tobler.

Kirchenpräsident Martin Rutschmann, der neue Pfarrer Tobias Arni und Pfarrwahlkommissions-Präsident Christian Tobler.

(Bild: Werner Lenzin)

Das Wahlgeschäft stand im Zentrum der Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Märstetten. Im kommenden Sommer wird der jetzige Pfarrer Karl F. Appl pensioniert und deshalb sah sich die Kirchenbehörde veranlasst, die Stelle auszuschreiben. Nach umfassenden Abklärungen und Gesprächen schlug die Pfarrwahlkommission den 55-jährigen Pfarrer Tobias Arni aus Märstetten zur Wahl vor.

Arni wirkte nach dem Lehrerseminar und dem Theologiestudium einige Jahre als Gemeindepfarrer in der evangelische Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen und anschliessend in verschiedenen Institutionen. An der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen unterrichtet er Religion und war zuletzt Fachstellenleiter Religionsunterricht für die Evangelische Landeskirche Thurgau.

«Wir haben innerhalb der Pfarrwahlkommission die 19 eingegangenen Bewerbungen sorgfältig überprüft und sind heute überzeugt, in der Person von Tobias Arni den Besten zur Wahl vorzuschlagen»

versichert Christian Tobler, Präsident der Pfarrwahlkommission den an der Versammlung anwesenden 79 Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern. Diese sind offenbar derselben Meinung wie die Kommission und wählen Arni mit 74 Stimmen zum neuen Pfarrer.

Amtsantritt nach dem Weiterbildungsurlaub

Tobias Arni wird somit der 28. Pfarrer von Evangelisch Märstetten und tritt sein 80-Prozent-Pensum am 1. Februar kommenden Jahres an. Bis dahin wird er noch einen halbjährigen Weiterbildungsurlaub einziehen. Offen ist, wie es mit dem Pfarrhaus weitergehen soll.

Da Arni bereits eine eigene Liegenschaft in Märstetten besitzt, braucht er das Pfarrhaus nicht als Wohnung. Die Kirchgemeinde wird deshalb eine Kommission einsetzen, die sich mit der Weiterverwendung des Pfarrhauses auseinandersetzen.