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Der neue ist der alte König des Aachtals

André Eigenmann verteidigte seinen Titel als Aachtalkönig. Am Erler Dorffest kämpften 22 Männer um die Krone.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Eine der Aufgaben: Die Teilnehmer müssen die Flaschendeckel schätzen, die sich in einem grossen Glas befinden. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Eine der Aufgaben: Die Teilnehmer müssen die Flaschendeckel schätzen, die sich in einem grossen Glas befinden. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Die Würfel sind gefallen: Der letztjährige Aachtalkönig konnte seinen Titel verteidigen. André Eigenmann wurde das zweite Mal zum Aachtalkönig gekürt. Freudestrahlend durfte der 41-jährige Erler ein Goldvreneli und Blumen entgegennehmen. Um den begehrten Titel haben am 13. Dorffest in Erlen insgesamt 22 Männer am Sonntag gekämpft. Organisiert wurde das zur Tradition gewordene Dorffest vom Aachtal-Club Erlen.

Da Petrus den Organisatoren nicht wohlgesinnt war, musste ein Grossteil der Wettkämpfe in die Turnhalle der Schulanlage verlegt werden. Doch dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zahlreiche Besucher aus Erlen und der Umgebung genossen das gesellige Beisammensein – geprägt von Spiel und Spass.

Sein Name wird zum zweiten Mal verewigt

Das Highlight des Tages bildete auch dieses Jahr die Wahl des Aachtalkönigs. Mittels eines Wettkampfs mit fünf kniffligen Disziplinen wurde dieser gekürt. Hinter dem Erstplatzierten André Eigenmann belegten Patrick von Ballmoos aus Ennetaach den zweiten und Pascal Rutishauser aus Riedt bei Erlen den dritten Rang. Bei den Wettkampf-Disziplinen waren nicht nur Geschicklichkeit und Geschwindigkeit gefragt.

Es brauchte auch eine grosse Portion Glück beim Schätzen. So musste die Anzahl der Flaschendeckel erraten werden, die sich in einem grossen Glas befanden. Es waren 969 Deckel und einer erriet die richtige Zahl.

Der Drittplatzierte Pascal Rutishauser (links), der Aachtalkönig André Eigenmann (Mitte) und der Zweitplatzierte Patrick von Ballmoos (rechts). (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Der Drittplatzierte Pascal Rutishauser (links), der Aachtalkönig André Eigenmann (Mitte) und der Zweitplatzierte Patrick von Ballmoos (rechts). (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

André Eigenmann zeigte sich nach der Rangverkündigung sichtlich erfreut. «Das war wirklich eine Überraschung. Ich habe keinesfalls damit gerechnet, dass ich wieder Aachtalkönig werde.» Sein Name wird nun zum zweiten Mal auf dem Stein beim Aachtalkönigplatz (unterhalb der Aachtalhalle) verewigt. André Eigenmann gehört seit 1984 dem Aachtal-Club Erlen an. Durch seine Eltern sei er dazugekommen – in den damaligen Ski- und Wanderclub.

Besucheraufmarsch trotz Regenwetter gross

Einmal mehr erfreute sich auch der Familienwettkampf grosser Beliebtheit. Kinder und ihre Eltern kämpften an fünf Posten um Punkte – insgesamt waren es 23 Familien. Dank grosszügigem Sponsoring ging keine der teilnehmenden Familien leer aus. Alle durften sich ein Präsent vom Gabentisch aussuchen.

Während der Gewerbetreff Erlen draussen ein Bull-Riding durchführte und der Bikeclub Erlen einen Funpark betrieb, verweilten sich die Jüngsten unter anderem beim Malwettbewerb, Päcklifischen und Mohrenkopfschleudern. Zum gemütlichen Beisammensein lud die Festwirtschaft im Mehrzwecksaal ein. Und für musikalische Unterhaltung sorgte die Musikschule Erlen unter der Leitung von Lucia Lindegger.

Corinne Opprecht, Präsidentin des Aachtal-Clubs Erlen, äusserte sich zufrieden. «Trotz Regenwetter durften wir einen grossen Besucheraufmarsch verzeichnen. Um die Mittagszeit kamen so viele Leute, dass wir sogar zusätzliche Tische und Stühle aufstellen mussten.»

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