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Der neue Grossratspräsident plädiert für Lebensfreude in seinem Amtsjahr

Am Mittwochabend hat die Gemeinde Bürglen Turi Schallenberg einen grossen Empfang bereitet. Im Feuerwehrdepot von der Bevölkerung und später in der Mehrzweckhalle von den geladenen Gästen wurde der frisch gebackene höchste Thurgauer gefeiert.
Mario Testa
Freunde, Bekannte und die Bevölkerung bereiten Turi Schallenberg beim Bürgler Feuerwehrdepot einen schönen Empfang. (Bild: Donato Caspari)

Freunde, Bekannte und die Bevölkerung bereiten Turi Schallenberg beim Bürgler Feuerwehrdepot einen schönen Empfang. (Bild: Donato Caspari)

Der ganze «Schallenberg-Clan» war da – und mit ihm viel Bevölkerung, Politprominenz und Vereinsdelegationen, um Turi Schallenberg einen würdigen Empfang in seiner Wohngemeinde Bürglen zu bereiten. «Wir sind fünf Buben und jeder hat eine Schwester», erklärt Hansueli Schallenberg, Bruder des frisch gebackenen Grossratspräsidenten, bestens gelaunt den Ausdruck «Schallenberg-Clan». Er moderiert an der Feieram Abend in der Mehrzweckhalle.

«Unsere Mutter Elsa ist jetzt 88 Jahre alt. Ich glaube nicht, dass sie damit gerechnet hat, einmal diesen Moment mit ihrem jüngsten Sohn hier zu erleben», sagt er zu den vielen Gästen im Saal, die auf den ersten Gang des Festmenüs warteten. Regierungspräsident Cornelia Komposch erhofft sich viel von ihrem Parteikollegen an der Spitze des Grossrats. «Mit seiner fröhlichen Art kann er einen guten Boden legen für eine positive und faire Streitkultur.»

Einfahrt im offenen Oldtimer

Zuvor war um 17 Uhr der öffentliche Empfang beim Feuerwehrdepot bei bestem Wetter über die Bühne gegangen. Im offenen Oldtimer fuhren Turi Schallenberg und seine Frau Edith vor. Sie wurden mit grossem Applaus von den Anwesenden begrüsst. Danach galt es für Turi Schallenberg, unzählige Hände zu schütteln und Gratulationen entgegen zu nehmen. «Es ist wunderschön. Ganz viele liebe, lässige Leute die extra hierher kommen», sagt der vierte Grossratspräsident in der Geschichte von Bürglen.

«Das letzte Mal ist mit Jakob Zingg 1925 aber schon fast 100 Jahre her», sagt Gemeindepräsident Erich Baumann in seiner Rede. «Bürglen freut sich, Bürglen ist stolz, dass ein Einwohner nun für ein Jahr der höchste Thurgauer sein darf und auch die Interessen unserer Gemeinde und der Region vertritt.»

Schallenbergs Vorgängerin Heidi Grau-Lanz sagt in ihrer Rede, dass nun ein Jahr mit vielen Verpflichtungen und Unterschriften auf ihn warte. «Damit gehst du auch in die Geschichte des Thurgaus ein. Ich gönne es dir sehr.» Die vielen Treffen mit dem Volk, Verbänden und engagierten Menschen sei sehr bereichernd. Und dann plaudert Heidi Grau-Lanz auch noch aus dem Nähkästchen. «Turi hat mir als Vizepräsident jeweils die Sugus in kleine Stücke geschnitten, als kleinen Energieschub für mich zwischendurch.» Sie hoffe, dass der jetzige Vizepräsident Kurt Baumann Turi Schallenberg auch so gut unterstützen werde.

«Ich freue mich auf dieses Jahr wie ein Kind»

Die Musikgesellschaft Bürglen spielt «My way» und Turi Schallenberg greift das Lied auf in seinen Worten an die Festgemeinde. «Ich hoffe, ich finde dieses Jahr auch <My way>.» Er schätze sich sehr glücklich, in einem intakten und so schönen Kanton leben und wirken zu dürfen. «Wir dürfen nie vergessen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Wir müssen dem Erbe unserer Vorfahren Sorge tragen. Sorge tragen müssen wir auch den Menschen.» Er stelle sein Präsidialjahr deshalb unters Motto Lebensfreude. «Ich freue mich auf dieses Jahr wie ein Kind – und jetzt freue ich mich aufs Fest.»

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