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Egnach rüstet sich für den nächsten Winter

Der Winterdienst soll möglichst ökologisch und wirtschaftlich gestaltet werden. Die Pläne dafür liegen derzeit bei der Gemeinde öffentlich auf.
Eine mit Schnee bedeckte Quartierstrasse in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Eine mit Schnee bedeckte Quartierstrasse in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Wie man den Winterdienst effizienter und ökologischer machen könne, sei schon länger ein Diskussionsthema, sagte Stephan Tobler an der Orientierungsversammlung. Ursprünglich hätten 12 Gemeinden beim differenzierten Winterdienst mitplanen wollen. Dran geblieben sei nur Egnach: «Die andern schauen jetzt, wie es bei uns funktioniert».

Gemeinderat Luzi Tanner stellte das ausgearbeitete Konzept vor. Der Gewässerschutz sei ihm ein grosses Anliegen. Das Salz, das auf den Strassen gestreut werde, gelange in Bäche und zuletzt in den See, wo es sich anreichere. Auch wirtschaftlich sei es besser, nicht einfach planlos alle Strassen zu salzen. Die Gemeinde Egnach verfügt über ein weiträumiges Strassennetz von 63 Kilometern Gemeindestrassen mit unterschiedlichen Nutzungen. Darum wurden die Strassen in drei Kategorien eingeteilt: Dauerhafte Schwarzräumung mit Streumitteleinsatz; Weissräumung, Streumitteleinsatz erfolgt bei Eisregen oder Glatteis; Schneeräumung nur bei grossen Schneemengen, kein Streumitteleinsatz.

Kantonsstrassen bleiben kantonales Hoheitsgebiet

Diese Regelungen gelten für Gemeindestrassen. Die Kantonsstrassen und die dazugehörigen Trottoirs werden wie bis anhin vom Kanton geräumt. Die Strassen mit Schneeräumung nur bei grossen Schneemengen werden mit Hinweistafeln «Kein Winterdienst» signalisiert. Bei der Ausarbeitung der Pläne wurde darauf geachtet, dass Schulwege, Bushaltestellen und andere öffentlich stark benutzte Wege und Plätze, wie bis anhin geräumt werden. Versammlungsteilnehmende machten auf Besonderheiten aufmerksam, wie die Gartenstrasse in Egnach, die zwar ein Nebenweg sei, aber oft von Heimbewohnern benutzt werde, um zur Bushaltestelle zu gelangen: «Meldet solche Sachen, das schauen wir noch an», sagte Tobler. Das Ziel sei schon, die Sicherheit der Strassenbenutzer zu gewährleisten, aber man könne auch den Verkehr anpassen, etwas langsamer fahren oder eine andere Strasse nehmen.

Noch bis zum 8. Juli 2018 ist der geplante differenzierte Winterdienst in der Vernehmlassung. Die Pläne liegen bei der Gemeinde auf. (tk)

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