Der Musikverein Sommeri hebt nach New York ab

Eine Unterhaltungsshow als Flugreise: Mit der SommeriAIR ging es am Wochenende musikalisch zweimal über den Atlantik in die USA. An Bord waren auch die Harmonie Juniors und eine Theatergruppe.

Trudi Krieg
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Die Musikanten und Dirigent Hanspeter Ziegler nehmen den Applaus des Publikums entgegen.(Bild: Trudi Krieg)

Die Musikanten und Dirigent Hanspeter Ziegler nehmen den Applaus des Publikums entgegen.(Bild: Trudi Krieg)

Für ein paar Stunden verwandelte sich die Mehrzweckhalle Sommeri am Samstag und Sonntag in ein riesiges Passagierflugzeug, das zu einer Reise nach New York abhob. «Passengers immediately to gate A57», forderte Moderator Roman Frischknecht die Besucher auf. «Stiged Sie i, schnalled Sie sich a.»

Frischknecht führte als Flugbegleiter, als Kellner oder als kurliger Passagier durch das Unterhaltungsprogramm. Die Harmonie Juniors unter der Leitung machten den Auftakt mit dem Titanic-Song «My Heart Will Go On».

Passende Musikstücke zur Reise

Dann übernahm Captain Hanspeter Ziegler das Steuer und den Taktstock. Die Musikstücke waren an die Reise angepasst. Bei «Over the Rainbow» mit der Solistin Sabrina Roth am Es-Horn forderten die Passagiere mit Applaus eine Zusatzschlaufe.

Mit «A Space Suite», dem Selbstwahlstück für das kantonale Musikfest in Kradolf Schönenberg Anfang Juni, erfreute die Crew die Passagiere kurz vor der Zwischenlandung. Mit sehr speditivem Service wurde die Reisegruppe verpflegt, bevor der Vorhang wieder aufging zum zweiten Teil mit «Adlerflug», der Abendrotpolka und, kurz vor der Landung, dem Stück «New York, New York».

Bordtheater sorgt für viele Lacher

Mit auf dem Flug war auch das Bordtheater. Beim aufgeführten Stück ging es auch ums Reisen. Zur Silberhochzeit wollten Anton und Sophie Chnöpfli (Christof Nater und Fabienne Heussi) in die Ferien ins Tessin fahren. Es kam zu Verzögerungen, weil kurz vorher die rassige Kellnerin Loretta (Lea Germann) aufgetaucht war.

Der angeblich kranke Jonas Zigerli (Lukas Rechsteiner) musste als Ausrede herhalten, damit Anton und sein Freund Fritz Würmli (Matthias Diethelm) erst später ins Tessin nachreisen konnten. Pech war, dass Zigerli purlimunter am Bahnhof Sophie begegnete, bevor der Zug abfuhr, natürlich ohne Sophie, die wissen wollte, was da gespielt wird. Das Chaos war perfekt. Zum Schluss gab es drei glückliche Paare, die sich auf den Weg zum Bahnhof und ins Tessin machten.